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Karneval
Prinzenkürung braucht mehr Platz

Düsseldorf. Bis zum Elftenelften, also dem Start der Session, sind es zwar noch einige Monate, aber hinter den Kulissen organisiert das Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) bereits emsig seine Veranstaltungen - und schneidet ein paar alte Zöpfe ab.

Bisher waren beispielsweise 200 Ehrengäste zur Prinzenkürung eingeladen - gratis durften sie dabei sein, wenn sich der neue Prinz mit seiner Venetia präsentierte. Zu viele, befand CC-Geschäftsführer Hans-Jürgen Tüllmann, und war sich darin einig mit Präsident Michael Laumen und dessen Vize Stefan Kleinehr.

Also strich man die Liste auf 80 zusammen, zumal viele der Eingeladenen eh nie kamen. "Aber jeder, der dennoch kommen will, kann eine Karte haben - jedoch gegen Geld," sagte Tüllmann. Der Preis für die vorderen Plätze ist allerdings teurer als bisher. Galt bis voriges Jahr die Einheitsgebühr von 35 Euro, will man ab sofort staffeln: Wer besser sitzt, zahlt auch mehr. Dass das Konzept stimmig ist, zeigt die Nachfrage nach Karten. 900 Plätze hat der Saal der Rheinterrasse, leicht hätte man mehr verkaufen können. Also zieht man schon dieses Jahr in die Stadthalle und kann dort 1100 Gäste unterbringen.

Wen man dort zu sehen bekommt, steht übrigens jetzt schon fest: Aus erstaunlich vielen Bewerbern hat man sich für ein Paar entschieden, hieß es jetzt beim CC. Vorgestellt werden die beiden aber erst im Herbst, deutlich nach der Kirmes. Bis dahin sollen die Namen geheim bleiben - offenbar meint man mal wieder ein Überraschungspaar gefunden zu haben.

(ho)
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