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Tim Neiser
Regisseur begleitet Ballett nach Moskau

Düsseldorf. Er war noch nie in Moskau und auch Ballett-Aufführungen hat er bislang seiner Großmutter zu Liebe und als ihr Begleiter besucht. Wenn Tim Neiser heute mit seiner Filmkamera ins Flugzeug steigt, dann wartet nicht nur der Kreml auf ihn, sondern er ist der erste Filmemacher, der das Ballett-Ensemble der Oper am Rhein bei einem Gastspiel begleitet. Um allen Zuschauern auch einmal Einblick hinter die Kulissen zu gewähren, hat der 28 Jahre junge Düsseldorfer Filmregisseur den Auftrag, die Companie unter Leitung von Ballett-Direktor Martin Schläpfer filmisch bei ihren Auftritten im Stanislawski und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater zu begleiten.

Das Gastspiel ist der lange geplante Gegenbesuch für die Aufführungen des Moskauer Balletts im Februar in der Oper am Rhein. "Erste Aufnahmen habe ich bereits hier im Balletthaus in Oberkassel bei der letzten Probe für die Choreographie ,b7' gemacht", erzählt Neiser. Außerdem war er dabei, als die Bühnenbilder für den Transport gen Moskau auf die Lastwagen verladen wurden.

Das von der Messe Düsseldorf im Rahmen des Kulturaustauschs unterstützte Filmprojekt ist eines von zahlreichen Aufträgen des Jung-Regisseurs, der als einer der Shooting-Stars der Szene gilt. Er wird auch mit der Kamera dabei, wenn voraussichtlich am 1. August Roger Klüh mit seinem 14 Meter langen Speedboot einen Weltrekord brechen will: In Miami/Florida soll der Start sein, und in knapp einer Stunde will Klüh dann in Havanna/Kuba den Anker werfen.

(dh)
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