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Open-Air-Kino
Regisseur Özgür Yildirim besucht NRW-Premiere seines Films

Open-Air-Kino: Regisseur Özgür Yildirim besucht NRW-Premiere seines Films
Darsteller David Kross (v.l.), Emilia Schüle, Regisseur Özgür Yildirim und Darsteller Ben Münchow bei der Premiere von "Boy 7" FOTO: Andreas Endermann
Düsseldorf. Das Wetter hätte kaum unangenehmer sein können am letzten Tag vom Commerz Real Cinema, dem großen Open Air Kino am Rhein: 15 Grad und Dauerregen ließen die hydraulische Leinwand, den Beachclub und die Besucherplätze in einem trüben Licht erscheinen.

Und das ausgerechnet bei einer Vorstellung, zu der Filmprominenz gekommen war: Schauspieler David Kross ("Der Vorleser", "Krabat") war mit seinem Kollegen Emilia Schüle ("Tod den Hippies!! Es lebe der Punk") und Ben Münchow ("Tatort", "Heiter bis tödlich") gekommen, um dem Düsseldorfer Publikum ihren neuen Film "Boy 7" vorzustellen.

Zusammen mit Regisseur Özgür Yildirim ("Blutzbrüdaz") machten die Akteure aber gute Miene zum schlechten Wetter und posierte für Fotografen, TV-Kameras und mit den Besuchern. David Kross gab zu, er sei noch nie in Düsseldorf gewesen. "Aber nach diesem Wolkenbruch werde ich die Stadt so schnell nicht vergessen. Und das Open Air Kino mit dieser riesigen Leinwand ist wirklich sehr beeindruckend." Trotz des Niederschlags waren zum Finale des Open Air Kinos am Sonntag noch einmal einige Hundert Cineasten gekommen und rundeten das gute Gesamtergebnis ab.

"Wir haben während dieser Saison fast 50000 Karten verkauft", sagte Veranstalter Sven Kukulies. Vergangenes Jahr seien es noch etwas mehr als 40000 Tickets gewesen - ein großer Erfolg also für 2015. Als Höhepunkte bezeichnete Kukulies die Besuche der Schauspieler Jan Josef Liefers, Justus von Dohnányi und Stefan Kurt sowie von Regisseur Sönke Wortmann. Dass die Premiere von "Boy 7" am Sonntagabend so unter dem Regen litt, würde "das Ende der Saison ein Stück weit trüben", sagte Kukulies.

"Aber auch im nächsten Jahr wird es ein Commerz Real Cinema am Rheinufer geben", teilte er mit. Als sich die Leinwand nach der Filmvorstellung ein letztes Mal in diesem Jahr senkte, war für Kukulies der Arbeitstag noch lange nicht zu Ende. Er und sein Team bauten die ganze Nacht einen Großteil des Equipments ab. So ein 20-Stunden-Tag sei für ihn kein Problem, sagt Kukulies gelassen. "Das wird schon klappen, ich habe ja 14 Jahre lang Erfahrung.

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(lod)
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