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Verkehr
Rheinbahn-Chef braucht seinen Dienstwagen nicht

Düsseldorf. Der Audi A6 hat einen Drei-Liter-Motor und 245 PS. Man kommt damit schnell vom Fleck, aber Michael Clausecker lässt das Gefährt meist im Hof stehen. Genauer: im Hof der Rheinbahn. Der 49-Jährige ist der neue Chef des städtischen Nahverkehrsunternehmens, hat den Dienstwagen von seinem Vorgänger Dirk Biesenbach "geerbt" und macht jedoch vor allem eines gern - Rheinbahn fahren. Da hat er es gut, denn seine Wohnung hat er in Flingern-Nord gefunden, und da ist die Haltestelle Uhlandstraße nicht weit.

Von dort geht es dank Wehrhahnlinie nun im Eiltempo zur Heinrich-Heine-Allee, wo man in Richtung Hansallee umsteigen kann. Da steht die Hauptverwaltung des Unternehmens - noch. Flingern ist nämlich auch eine gute Adresse, um nach Lierenfeld zu fahren, wo die neue Rheinbahn-Zentrale entsteht. Daran hat der gebürtige Stuttgarter Clausecker bei der Wohnungswahl strategisch auch schon gedacht. Wobei: Manchmal lässt er die Rheinbahn Rheinbahn sein und fährt mit dem Fahrrad, gerne auch längere Strecken.

Beispielsweise vom Böhler-Areal in Heerdt, wo er jüngst beim In-Treff zu Gast war, nach Hause. Der Mann ist sportlich und muss in der neuen Heimat nun die nächsten Fragen klären: Welches Fitness-Studio kommt in Frage und welche Jogging-Strecke? Im Herbst läuft der Vertrag für den Dienstwagen aus. Ob er überhaupt einen neuen nimmt? Clausecker weiß es noch nicht.

(ujr)
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