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Liz Baffoe
Schauspielerin verkauft ihren Schmuck jetzt im Fernsehen

Liz Baffoe: Schauspielerin verkauft ihren Schmuck jetzt im Fernsehen
"Jedes Teil aus der Linie Atinka trägt eine besondere Bedeutung", sagt Liz Baffoe. FOTO: Andreas Endermann
Düsseldorf. Ihr erstes Schmuckstück waren Ohrringe. Da war sie gerade fünf Monate alt. "Seitdem gehe ich - so wie alle Frauen in Ghana - nie ohne Schmuck aus dem Haus", erzählt Liz Baffoe. Und weil die in Bonn-Bad Godesberg geborene Diplomatentochter ghanaischer Abstammung von ihren Eltern als kleines Mädchen (sie war das Nesthäkchen unter den sieben Kindern) ein Armband bekommen hat, an dem ein Herz-Amulett als Symbol für Hoffnung hing, bringt sie nun mit ihrer ersten Schmuckkollektion ein Stück Afrika nach Deutschland.

So wie das Herz mit dem Kreis in der Mitte sei auch die Mondsichel mit dem "Kreis-Stern" (Zeichen für Harmonie und Liebe) oder das Kreuz (Zeichen der Zuversicht) ein Symbol, das man in Ghana überall findet. "Das sind wie die Emojis von heute nonverbale, alte Zeichen, die überall auf Stoffe gedruckt werden und auch Hauswände und Keramiken schmücken", sagt die vor allem als "Mary" aus der Lindenstraße bekannt gewordene Schauspielerin. Die 48-Jährige geht mit ihrem Design-Projekt bei QVC neue berufliche Wege: Gemeinsam mit einem Produktionsteam hat sie in der deutschen Schmuckstadt Pforzheim eine Kollektion entworfen aus verschiedenen Motiven, gefasst in Ketten, Ringen oder Ohrschmuck in Silber, rhodiniert und rosévergoldet entworfen. Und jedes einzelne Teil aus der Linie "Atinka" trägt eine besondere Bedeutung. "Der Schmuck eignet sich perfekt als Geschenk. Er wirkt wie ein guter Wunsch, den man mit sich trägt oder an andere weitergibt - Hoffnung, Liebe oder auch das Herz mit der Spitze. Es steht dafür, aus der Vergangenheit zu lernen, aber auch nach vorne zu schauen - ohne ewiges Bedauern", sagt Liz Baffoe. Und zum ersten Mal hat sie auch live vor der Kamera in den Studios von QVC im Medienhafen ihre Glücksbringer vorgestellt. Vor der Premiere war sie ganz schön aufgeregt: "Normalerweise versetzte ich mich ja in eine Rolle, aber als Liz Baffoe aufzutreten, das ist Neuland für mich." Doch die 48-Jährige, die Deutsch, Englisch und Fante (eine der Landessprachen Ghanas) spricht, bewegt sich gern zwischen den Welten und baut Brücken. Demnächst reist sie wieder nach Afrika, wo sie ein Charity-Projekt für Kinder betreut. Natürlich trifft sie dort nicht nur ihren Bruder Anthony - der ehemalige Fußballspieler lebt dort -, sondern auch alle Tanten, Onkel, Cousins und Cousins. "Das Land ist wunderschön und friedlich. Die Menschen haben ein großes Herz und feiern das Leben", sagt Liz Baffoe, die eigentlich Elizabeth Esi heißt. "In Ghana tragen alle den Wochentag ihrer Geburt als zweiten Vornamen. Esi bedeutet Sonntag", erklärt das Sonntagskind und genießt sein Glück. Dagmar Haas-Pilwat

Quelle: RP
 
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