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Fotografin
Simone Leuschner auf Tuchfühlung mit den Yogis

Fotografin: Simone Leuschner auf Tuchfühlung mit den Yogis
Die Düsseldorfer Fotografin Simone Leuschner porträtiert die Yogis - und ist dabei selber sehr glücklich. FOTO: Hans-Jürgen Bauer
Düsseldorf. In Düsseldorf fotografiert Simone Leuschner ihre Yogi-Models häufig im Medienhafen am Hyatt-Hotel oder vor den Gehry-Bauten und nutzt gerne die Kulisse Düsseldorfs im Hintergrund. Sie kennt die Stellen, an denen sich die Sonne vorteilhaft bricht. Von Hanna Gerwig

Spezialisiert hat sich die Fotografin auf Menschen, die mit Hilfe von Yoga Körper und Seele in Harmonie bringen wollen. Deren Credo dekliniert sie in ihren Bildern durch, indem sie Symmetrien zwischen der Architektur der Stadt und den Linien des Körpers herausarbeitet.

Die 42-Jährige hat damit ihr berufliches Lebensglück gefunden. Ihre Augen leuchten, wenn sie erzählt: Mit der Yoga-Fotografie begann sie vor fünf Jahren. Zuvor hatte sie lange als Bildredakteurin gearbeitet. "Ein Beruf, der mir Spaß machte, aber auch an die Substanz ging. Am Ende war es nur noch pures Abarbeiten von Aufträgen. Ich fühlte mich leer, ich hatte keine Kreativität mehr in mir." Sie nahm sich eine Auszeit und begann mit Yoga, um zunächst einmal zur Ruhe zu kommen. Nach fünf Wochen im Studio der "Vishnu Vibes" in Pempelfort entwickelte sie ein Bewusstsein für ihren eigenen spirituellen Weg. Sie machte eine Ausbildung zur Yogalehrerin. "Die sechs Monate Lehrzeit halfen mir, mich auf mich selbst zu fokussieren. So hat Yoga mir mich selbst wiedergegeben", sagt Simone Leuschner. Sie begann wieder zu fotografieren, im Yoga-Studio und in der Stadt.

Unter dem Namen "Focus on Yoga" startete sie als professionelle Yoga-Fotografin in die Selbstständigkeit, um selbst Spuren zu hinterlassen, wie sie erklärt. Der Medienhafen und der Rheinturm gehören zu ihren absoluten Lieblingsorten für Shootings. Sie mag es, wenn Glas und Stahl ineinander übergehen.

Mittlerweile hat sich Simone Leuschner in der Szene einen exzellenten Ruf erarbeitet und ihr Repertoire erweitert. So erhält sie Aufträge von namhaften Yoga-Schulen, und sie ist mittlerweile über die Grenzen der Landeshauptstadt hinaus bekannt. Auf Yoga-Festivals und Sessions deutschlandweit ist sie Stammgast und den führenden Yogis dieser Welt ganz nahe. Sie vertrauen ihr, dass sie das richtige Auge für sie hat. Patrick Broome, Patricia Thielemann und Christiane Wolff zählen dazu, Bryan Kest aus L.A., Kenny Frisby und Alison Cramer aus New York, Cameron Shayne aus Miami.

"Ich habe durch Yoga zusätzliche Energie, die ich jetzt bewusst in eigene Projekte investiere." Das gibt mir viel Power für lange Shooting-Tage. Und ganz der Empfehlung der Yogis folgend, kann sie sich bald eine lange Reise vorstellen, in einen Ashram, ein Meditationszentrum. Vielleicht in Indien - dem Ursprungsland des Yoga.

Quelle: RP
 
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