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Correctiv
Sparkassen in der Kollektiv-Recherche

Düsseldorf. Der aktuelle Streit zwischen Oberbürgermeister und Stadtsparkassen-Chef in Düsseldorf um die Ausschüttung des Instituts an die Stadt ist ein gutes Beispiel dafür, wie verzahnt Politik und öffentlich-rechtliche Geldinstitute sind. Ob Vorstandsgehälter, zu hohe Betriebsrenten, Sponsoring-Aktivitäten, Kriterien der Kreditvergabe oder geplante Fusionen - immer geht es um die Verwendung von Steuergeldern. Und das macht die Daten von Sparkassen nicht nur für Journalisten, sondern auch für viele Bürger interessant.

Jonathan Sachse vom Recherche-Netzwerk Correctiv zeigte in einem Workshop im Kongresszentrum der Rheinischen Post Mediengruppe interessierten Lesern und Journalisten Aspekte des Themas auf, machte deutlich, weshalb Kontrolle nötig ist, um Missstände aufzudecken und stellte die Datenplattform vor, die Correctiv unter der Internetadresse www.

crowdnewsroom.org eingerichtet hat. Dort kann sich jeder anmelden und Informationen zu einzelnen Stadtsparkassen einspeisen. Die werden von den Correctiv-Reportern geprüft, zu journalistischen Artikeln verarbeitet, sind aber auch jedem registrierten Nutzer frei zugänglich.

(dr)
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