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Workshop
"Stomp"-Künstler zeigen, wie man mit Besen Musik macht

Workshop: "Stomp"-Künstler zeigen, wie man mit Besen Musik macht
Bei einem Workshop lernten Schüler der International School of Düsseldorf, dass Gebrauchsgegenstände auch für Aufführungen taugen. FOTO: Hans-Jürgen Bauer
Düsseldorf. Es braucht nicht viel, um Musik zu machen. Das wurde gestern beim Workshop an der International School of Düsseldorf (ISD) in Kaiserswerth schnell klar. Phil Batchelor, Dominik Schad, Emma King und Jonathan White aus der Show "Stomp" zeigten 20 Zehntklässlern, wie mit Hilfe von Händen und Füßen oder aber Alltagsgegenständen Klänge entstehen. Die Jugendlichen durften auf der Aulabühne Besen schwingen, wischten im Rhythmus über den Boden, schlugen auf diesen mit der harten Seite des Besens.

Wisch, wisch, knall, wisch. Pause. Ausatmen. Und weiter. So mancher kam bei der Aktion ins Schwitzen. Phil Batchelor, der mit "Stomp" in mehr als 150 Städten in mehr als 40 Ländern weltweit aufgetreten ist, steigerte den Schwierigkeitsgrad nach und nach, lobte die Mädchen und Jungs: "Very nice." Die professionellen Fingerschnipser und Besenschwinger hatte Kate Olson, Leiterin des Drama-Clubs an der ISD, in die Schule geholt.

Sie sah ihren Schützlingen gestern vom Rand der Bühne sichtlich stolz beim Klatschen und rhythmischen Auf-dem-Boden-Stampfen zu. Später war eine Fragerunde angesagt: Die Schüler wollten allerhand von den Stomp-Performern wissen, etwa wie oft sie üben. Antwort Phil Batchelor: eineinhalb Stunden vor jeder Show. Auch wenn das Trommeln auf Mülltonnen und Eimern oder die musikalische Verwendung von Besen vom Zuschauerraum nach Spaß aussieht, ist Disziplin laut Jonathan White sehr wichtig.

Der Engländer - ein ausgebildeter Schauspieler - hat als Teenager eine "Stomp"-Show gesehen und wollte unbedingt mitmachen. Seit 2007 ist er dabei. Die etwas andere Unterrichtsstunde an der ISD war Teil eines künstlerischen Tages. Am Abend schauten sich rund 130 Schüler und Lehrer der ISD "Stomp" im Capitol-Theater an.

(kap)
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