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Rennbahn
Stute läuft für krebskranke Kinder

Rennbahn: Stute läuft für krebskranke Kinder
Christoph und Gina Holschbach mit ihrem Pferd "Best Love Song", das für einen guten Zweck galoppiert. FOTO: Anne Orthen
Düsseldorf. Etwa 1800 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren erkranken in Deutschland jedes Jahr an Krebs. Ein Umstand, der Gina und Christoph Holschbach sehr nah geht. Deshalb engagiert sich das Düsseldorfer Ehepaar für die Deutsche Kinderkrebshilfe - und dabei spielt ihr Pferd "Best Love Song" eine wichtige Rolle.

Das fünf Jahre alte Englische Vollblut hat am Samstag sein erstes Rennen als Charity-Pferd hinter sich gebracht - beim Henkel-Stutenpreis auf der Galopprennbahn am Grafenberg. Dort wurden insgesamt zehn Rennen mit 88 Pferden ausgetragen. Im vierten Rennen, dem "Prix de Mir", ging die Stute von Gina und Christoph Holschbach an den Start. Alle Preisgelder, die "Best Love Song" bei Rennen im laufenden Jahr eingaloppiert, gehen an die Deutsche Kinderkrebshilfe.

Zusätzlich sammeln Gina und Christoph Holschbach Spenden, die etwa in den Ausbau von Kinderkrebszentren oder in die Forschung in der Kinderonkologie fließen. Sie haben die Stute deshalb gezielt für das Wohltätigkeitsprojekt gesucht, die bis zum Ende des vergangenen Jahres noch von Roland Dzubasz in Berlin trainiert wurde. "Sie ist sehr lieb und hat einen klaren Kopf", sagt Gina Holschbach. Und Letzteres sei vor allem deshalb wichtig, weil "Best Love Song" nicht nur rennen, sondern Kindern auch ein Lächeln ins Gesicht zaubern soll. Bei einem der nächsten Rennen möchte das Ehepaar Holschbach Mädchen und Jungen die Gelegenheit bieten, die Stute kennenzulernen und zu streicheln.

Etwa sechs bis acht Wettkämpfe soll das fünfjährige Pferd in den kommenden Monaten bestreiten. Auf das Rennen am Grafenberg war es laut Christoph Holschbach gut vorbereitet. Allerdings reichte es für "Best Love Song" im "Prix de Mir" nur für den achten Platz. Gewonnen hat den mit 14.000 Euro dotierten Henkel-Stutenpreis das dreijährige Pferd "Near England" des Gestüts Wittekindshof. Platz zwei ging an "Walun" vom Gestüt Ebbesloh, Platz drei an "Redenca" von der Stiftung Gestüt Fährhof.

(kat)
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