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Erinnerungen
Tino ist zurück - und die Stammgäste sind auch wieder da

Düsseldorf. Wer verschwindet, wird bestenfalls zur Legende - eine Wiedergeburt ist eher unwahrscheinlich. Die Bar "Bei Tino's" zeigt gerade, dass es auch anders geht: Sie wurde vor mehr als zwei Jahren geschlossen und inzwischen zur Legende, aber jetzt ist sie wieder da. "Bei Tino" heißt sie nun, und umgezogen ist sie auch: Früher lag sie neben dem WZ-Center, heute ist das Hotel Interconti der Nachbar. Die Eigner sind erfahrene Gastronomen: Vicenzo Di Piazza kennt die Branche, der Partner Santo Sabatino hat vor einiger Zeit das Rosati (Golzheim) übernommen und betreibt im Hafen das Bocconcino. Am Herd steht Chefkoch Antonio Sancillo, Betriebsleiterin wird Khati Gotsiridz, früher in der Capella Bar des Breidenbacher Hofs tätig.

Die Karte ist klein und fein (mit entsprechenden Preisen), bei der Champagner-Auswahl staunt selbst der Fachmann und das Interieur hat man heutigem Geschmack angepasst: eine Mischung zwischen neo-rustikal und elegant.

Anders als in der Vergangenheit gibt es jetzt deutlich mehr Platz, und ein Teil des Lokals wird als Restaurant betrieben. Wenn es am Flügel keine Live-Musik gibt, wird das riesige Instrument zur bequemen Theke, zur Kö hin gibt es 40 Plätze mit feiner Aussicht auf den Boulevard. Unter den ersten Gästen war gestern ein Paar mit einem sehr romantischen Motiv: PR-Profi Wolfgang Osinski hat vor acht Jahren im alten Tino's seine Frau Olga kennengelernt. Zwei Stammgäste sind also schon sicher.

(ho-)
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