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Borussia Düsseldorf
Tischtennis-Stars in den Schadow Arkaden

Borussia Düsseldorf: Tischtennis-Stars in den Schadow Arkaden
Nichts bleibt unbespielt: Match auf der Rolltreppe zwischen Andreas Preuss (l.) und Jo Pörsch. FOTO: Anne Orthen
Düsseldorf. In die üblichen Hintergrundgeräusche der Schadow Arkaden mischte sich das rhythmische Ploppen der Tischtennisbälle. Borussia Düsseldorf hatte Tische aufgestellt und motivierte Passanten zum Mitspielen. Mit dabei waren Jo Pörsch, Geschäftsführer der Borussia Düsseldorf, und Andreas Preuss, Manager der Mannschaft. Ausgestattet mit Schlägern und Bällen positionierten sie sich gestern mit ihren drei Mitarbeitern Tim Metzlaff, Lukas Ziemann und Mischa Kalletka keck in den Arkaden und luden zum lockeren Wettstreit ein.

Mit dieser Aktion möchte die Borussia auf ein Sportevent am 27. Mai aufmerksam machen, das um 11.30 Uhr auf dem Burgplatz stattfinden wird. Gespielt wird wie gestern auf Biertischen, die zwecks Siegerermittlung mit mobilen Netzen ausgestattet und hintereinander platziert werden. Dadurch soll die längste Tischtennisreihe der Welt entstehen. Wenn dann genug Passanten mitspielen, ist sogar ein Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde möglich.

Der Name der Veranstaltung lautet passend dazu "Die längste Tischtennistheke der Welt" und orientiert sich an dem Spitznamen von Düsseldorfs Altstadt, die bekanntlich als längste Theke der Welt bezeichnet wird. Das Projekt soll Menschen erreichen, die sich bisher noch nicht mit dem Sport Tischtennis beschäftigt haben. Außerdem beginnt kurz darauf die Tischtennis-WM in Düsseldorf (29. Mai bis 5. Juni).

Borussia Düsseldorf zu Gast in der Redaktion: Jo Pörsch (l.) besiegt RP-Redakteur Christian Herrendorf mit 3:2. FOTO: Anne Orthen

In den Schadow Arkaden kam die Aktion sehr gut an. Nach anfänglicher Skepsis griffen die Menschen zum Schläger, so wie Shohreh und Mehdi Mikiankian. Das Ehepaar war eigentlich nicht zum Tischtennisspielen in die Stadt gekommen, spielte aber leidenschaftlich gerne mit.

"In meiner Heimat wird unheimlich viel Tischtennis gespielt. Es weckt gerade Erinnerungen an früher", sagt Shohreh, die aus dem Iran kommt. Die Begeisterung für den Sport war spürbar, die Stimmung rund um die Tischtennisplatten bestens, die Menschen blieben stehen, lachten, machten Fotos. Wenn einmal ein Ball daneben ging, war es nicht weiter schlimm, der Spaß stand im Vordergrund.

Trotzdem entwickelte sich an den Platten ein gesunder Ehrgeiz, fast jeder wollte seinen Gegner herausfordern. Wie Lukas Ziemann, der Jo Pörsch noch kurz vor Aktionsende zu einem Match aufforderte. Es endete mit einem Unentschieden.

Auch in der RP-Redaktion sorgten die umfunktionierten Biertische für gute Stimmung. Als Pörsch, Preuss und ihr Team die Rheinische Post betraten, waren sofort alle Kollegen im Tischtennisfieber. Die Computer ruhten für einige Minuten, und die Journalisten traten zusammen mit den Profis gegeneinander an - auch in größeren Gruppen, die im Rundlauf munter um den Tisch herum fegten. "Wenn das mal keinen Muskelkater gibt", lautete die einhellige Meinung nach den lustigen Kurz-Duellen.

Für die ersten fünf Tage der WM gibt es übrigens noch Tickets, unter anderem bei diversen Anbietern im Internet. Mehr Infos dazu: www.borussia-duesseldorf.com

Alessa Brings

Quelle: RP
 
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