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Fünf Lieblingsorte Mit Philipp Ferber
Top-Koch geht auf "Brötchen"-Tour

Fünf Lieblingsorte Mit Philipp Ferber: Top-Koch geht auf "Brötchen"-Tour
Der Koch Philipp Ferber (l.) mit seinem süßen Sohn Theodor in der Bäckerei von Frank Hoffmann, der seinen Christstollen präsentiert. FOTO: Hans-Jürgen Bauer
Düsseldorf. Der Koch Philipp Ferber ist angesehener Küchenchef der Brasserie "1806" im Breidenbacher Hof. Zeit und Freude mit wichtigen Menschen und Freunden teilen, das charakterisiert in seinen Augen einen Genießer. Er selbst mag Riesling und Sauvignon Blanc. Die Spezialitäten, die Küche und die Leute in Italien und Frankreich würde er gerne besser kennenlernen. Er schätzt guten Grappa nach Feierabend und morgens frisch gebrühten Kaffee. Mittlerweile ist der gebürtige Soester in der Genuss-Metropole Düsseldorf angekommen und beschreibt uns seine Lieblingsplätze.

Alter Markt in Gerresheim "An meinen freien Tagen genieße ich es, mit Frau und Sohn durch Gerresheim zu spazieren. Für einen sehr entspannenden Ausgleich sorgt besonders der Alte Markt am Quadenhof." Dieser Platz hat es ihm angetan: Der alte Baumbestand eignet sich wunderbar zum Versteckspielen und Toben mit Theo. An bestimmten Wochentagen kann er einer speziellen Sportart zuschauen: Boule.

Der Ueckernagel am Kö Bogen Damit verbindet er in erster Linie Genuss. Bereits zum dritten Mal fand in diesem Jahr das Fine Food Festival, eines seiner Jahreshighlights, dort statt. "Mit unserem Genusswagen stehen wir genau neben dem Ueckernagel. Es ist für mich immer etwas ganz Besonderes, die Speisen vor den Augen der Gäste, in direkter Interaktion, zubereiten zu dürfen und mit meinen Gästen in Kontakt zu treten." Jedes Mal, wenn er den Ueckernagel sehe, denke er an die einzelnen Events zurück und freue sich schon auf das nächste.

Bäckerei Frank Hoffmann Er sei bekannt für seine erstklassigen Backwaren und sein fabelhaftes Gebäck. "Leider (oder zum Glück) hat er keine Verkaufsfilialen, sondern beliefert seine Kunden täglich frisch. Immer wieder sonntags, auf der Brötchentour mit meinem Sohn Theo zu ihm, öffnet er uns die Hintertür zu seiner Backstube, und wir dürfen ihm ein wenig über die Schulter blicken."

Südpark Der wohl schönste grüne Fleck in Düsseldorf sei für ihn der Südpark, mit allem, was er zu bieten habe. In der Vergangenheit war sein erster Gang zu den 16 Themengärten. "Hier geht es nicht nur um die einladende Optik. Es bereitet mir Freude, in jedem dieser Gärten immer wieder etwas Neues zu entdecken." Heute sei das Highlight für seine Familie und ihn der Streichelzoo - "mit dem Nachwuchs verschieben sich nicht zuletzt auch die Prioritäten".

Biologische Station Bürgel "Auch, wenn ich mich täglich mit frischen Produkten und Lebensmitteln auseinandersetze, gibt es für mich regelmäßig Neues zu entdecken", weiß der Küchenchef. Gut aufgehoben ist er daher in der biologischen Station Bürgel - dort gibt es seinen Erzählungen zufolge viel über Kräuter zu lernen und zu erfahren. "Fantastisch sind aber auch die wilden Apfelwiesen der Urdenbacher Kämpe. Hier stieß ich vor ein paar Jahren auf den Kaiser-Wilhelm-Apfel, aus dem wir jedes Jahr zur Herbst- und Winterzeit unser Apfelsorbet zubereiten." Brigitte Pavetic

Quelle: RP
 
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