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Stars Der Woche
Tote können sich leider nicht mehr wehren!

Düsseldorf. Eigentlich läuft es im Leben doch immer auf eine Frage hinaus: Und, wie war ich? Wir sagen es und vergeben Sternchen.

Heinrich Heine Das Schlimmste daran, tot zu sein, ist wohl, dass man sich nicht mehr wehren kann. Dass gerade Heine als Namenspatron für einen Kreis nicht mehr mittelalter Herren herhalten muss, die in Gegenwart von Frauen offenbar befangen sind, mutet noch seltsam an. Dass sein Bildnis nun mit einer Burka verhängt wurde, um die Politik der AFD zu transportieren, ist allerdings wirklich ein Greuel. Armer Harry!

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Wladimir Kaminer Wir erinnern uns an die Russendisko im Berliner Cafe Burger, vor Ihrem Roman Schönhauser Allee. Das war in einer Zeit, als die Clubs noch keine Türsteher hatten und es in Prenzlauer Berg noch Kneipen gab, die nicht nur auf verranztes Wohnzimmer gestylt, sondern verranzte Wohnzimmer waren. Kaminer, Sie waren ein guter Trinker und Pogo-Tänzer, und wenn Sie heute in einem Düsseldorfer Weinladen ihre Lieblingsflaschen signieren und über Beerengeschmack oder sowas reden, dann ist das zwar komisch, aber auch okay. In dem Sinne: Na sdorówje und Do swidanja!

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Tom Schmidberger Es kommt nicht sehr häufig vor, dass Düsseldorf in einem Sport ganz vorne ist. Das mag daran liegen, dass viele die Fortuna oder die DEG im Blick haben. Dass Sie also demnächst erster der Weltrangliste für Rollstuhl-Tischtennisspieler werden, freut uns deshalb umso mehr. Sie haben die Slovakia Open und damit Ihr zweites Weltranglistenturnier hintereinander gewonnen. Deshalb liegen Sie nun vor Ihrem ärgsten Rivalen, dem Chinesen Feng Panfeng. Wir drücken Ihnen die Daumen, dass das auch bei den Paralympics in Rio so ist. Mit Respekt und Freude:

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(tt)
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