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Überraschungsbesuch
US-Polit-Star Howard Dean im Schiffchen

Düsseldorf. Er ist der amerikanische Politiker, den sich viele Deutsche in Zeiten der Trump-Regentschaft wünschen würden: Howard Dean ermöglichte als Gouverneur von Vermont (1991 bis 2002) die Homo-Ehe, setzte sich für bestimmte Schwangerschaftsabbruchsrechte und mehr Fahrradwege ein und senkte die Zahl der Nicht-Krankenversicherten in dem Bundesstaat in seiner Amtszeit erheblich. 2004 kandidierte er bei den Demokraten und wollte Präsident der Vereinigten Staaten werden. Seine Kandidatur dürfte als erstes Beispiel eines wesentlich auf dem Internet basierenden Wahlkampfs in die Geschichte eingehen.

Trotzdem unterlag er seinem Gegenkandidaten John Kerry, der gegen den umstrittenen Amtsinhaber George W. Bush aber keine Chance hatte. Jetzt besuchte der US-Polit-Star erstmals Düsseldorf. Auf Einladung vom Leiter des Amerika-Hauses in Köln, Benjamin Becker, war Dean nach Deutschland gekommen. Er sprach über Donald Trump und die Sorgen wegen erstarkter nationalistischer Strömungen in Europa. Anschließend ging es unter anderen mit Oberbürgermeister Thomas Geisel und Marc Emory (Heritage Auctions) ins Schiffchen

(tb)
 
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