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Lieblingsorte Irina & Marina Fabrizius
Wo die Kunstzwillinge entspannen

Lieblingsorte Irina & Marina Fabrizius: Wo die Kunstzwillinge entspannen
Irina (l.) und Marina Fabrizius auf einem Flur der Kunstakademie. Dieser Ort gab für sie den Ausschlag, nach Düsseldorf zu ziehen. FOTO: Andreas Bretz
Düsseldorf. Sie heißen Irina und Marina Fabrizius, doch eigentlich kennt sie jeder unter dem Schlagwort "Kunstzwillinge". Der Name ist Programm, denn die Schwestern malen ihre Bilder immer gemeinsam. Dieses Alleinstellungsmerkmal verschafft den Absolventinnen der Kunstakademie Aufmerksamkeit.

Im Mai plauderten sie im "NDR Talk Show" mit Barbara Schöneberger über ihre Arbeit, auch die BBC widmete ihnen jüngst einen TV-Bericht. In der RP verraten die beiden 34-Jährigen, die aus Kasachstan stammen und in Baden-Württemberg aufgewachsen sind, ihre Lieblingsorte. Kunstakademie Im September 2006 schauten sich Irina und Marina Fabrizius Kunsthochschulen in Deutschland an. Doch keine hat sie so nachhaltig beeindruckt wie die Kunstakademie. "Das Gebäude ist etwas Wunderbares. Für uns wurde es schnell zu einem zu Hause", sagt Irina Fabrizius. Zehn bis zwölf Stunden täglich hätten sie während ihrer Studienzeit in ihren Raum 305 verbracht. Die Faszination des Baus im Stil der Neorenaissance habe sich auch über die Jahre nicht abgenutzt.

Haus Meer Wenn die Zwillinge sich eine Auszeit nehmen wollen, fahren sie nicht an den Unterbacher See, sondern mit der Stadtbahn zur Station "Haus Meer" auf Meerbuscher Stadtgebiet - "ein Meer voll Grün", wie beide den Ort nennen. Entdeckt haben sie ihn per Zufall, weil sie den Namen interessant fanden und wissen wollten, was sich dahinter verbirgt. Seitdem fahren sie oft dorthin und nehmen ihr Kaninchen Hoppel gleich mit. "Dann können wir auf der Wiese sitzen und ihn beobachten", sagt Irina Fabrizius.

Aquazoo Aktuell ist die Einrichtung an der Kaiserswerther Straße geschlossen. Die bisherigen Besuche im Aquazoo sind beiden noch in bester Erinnerung. Vor etwa sechs Jahren durften sie dort eine Vogelspinne auf die Hand nehmen. "Die Tiere dort sind einfach großartig", erinnert sich Marina Fabrizius. Auch die monumentale Architektur vor dem Gebäude mit den Figuren "Rossebändiger" des Bildhauers Edwin Scharff gefällt ihnen.

U75 Die Stadtbahnlinie fährt zwar nicht bis zur Haltestelle "Haus Meer", passiert dafür aber auf ihrer Tour zwischen Eller und Neuss andere Orte, die die Zwillinge besonders an ihrer Stadt mögen - unter anderem ihr Atelier. Auch die Oberkasseler Brücke liegt auf der Strecke. "Die Aussicht ist einfach großartig", sagt Marina Fabrizius.

Löffelbar Zum Ausgehen zieht es beide am häufigsten in die Bar im Pempelfort, die nur einen kurzen Fußweg von ihrer Wohnung entfernt ist. "Wenn wir Freunde zu Besuch haben, gehen wir dorthin", sagt Marina Fabrizius. Ein weiteres schlagendes Argument: Es gibt Bier vom Fass, das auch noch günstiger sei als an exponierteren Orten in Rheinnähe. Jan Wiefels

Quelle: RP
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