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Lieblingsorte Carmen Brown
Zum Musikhören in die Bibliothek

Lieblingsorte Carmen Brown: Zum Musikhören in die Bibliothek
Die Zentralbibliothek - genauer: die Musikabteilung - ist für Sängerin Carmen Brown der Knotenpunkt der Stadt. FOTO: Hans-Jürgen Bauer
Düsseldorf. Die gebürtige Portugiesin Carmen Brown lebt seit 15 Jahren in Düsseldorf. Ihre Eltern kamen aus Mosambik ins Nachbarland Spaniens, bald zog es Brown zum Physikstudium an den Rhein.

Was sie heute macht, hat wenig mit trockener Wissenschaft gemein: Musik. Die Funk-Sängerin war zuletzt beim Street-Art-Festival "40 Grad" auf der Bühne zu erleben. Sie hat uns ihre Lieblingsorte verraten.

Zentralbibliothek Obwohl Brown zu Hause mit ihren ausgeliehenen Büchern schon eine eigene kleine Bücherei eröffnen könnte, stöbert sie in der Bibliothek am liebsten nach Musik. "Ich habe immer um die 50 Medien zu Hause", sagt Brown. Die Zentralbibliothek ist für sie der Knotenpunkt der Stadt, an den sie auch gerne ihre beiden kleinen Söhne Quentin und Bonnik mitnimmt. "Das ist gerade im Winter schön, weil es in der Bücherei auch eine kleine Café-Ecke gibt." (Bertha-von-Suttner-Platz 1)

KIT An der "Kunst im Tunnel" am Rheinufer mag Brown die Vielseitigkeit: "Da ist von morgens bis abends Action." Kunst, Konzerte oder auch nur ein Kaffee zwischendurch ziehen die Musikerin ins KIT. Die Auftritte von Jazz- oder World-Music-Künstlern schätzt Brown ebenso wie ausgefallenere Livemusik oder Partys mit elektronischer Musik vom Balkan - auch sie selbst trat schon mehrfach dort auf. ( Mannesmannufer 1b)

Oberbilker Markt Nicht erst seit der Umgestaltung des bei vielen eher unbeliebten Platzes gehört der Oberbilker Wochenmarkt zu Browns Lieblingsorten. "Ich gehe immer dienstags und samstags wegen eines ganz bestimmten Gemüsestandes hin", erzählt sie. "Das sind kleine Leute mit einem kleinen Business, das mag ich." Auch dem Döner- oder Fischstand stattet sie gerne einen Besuch ab.

Clube Portugues Das Restaurant an der Erkrather Straße ist für Brown ein Stück Heimat. "Als ich herkam, kannte ich noch nicht viele Portugiesen in Düsseldorf." Nicht nur die gebratenen Calamares und Fischgerichte im Clube Portugues, sondern auch dessen Inhaber halfen ihr, sich in der neuen Stadt nicht fremd zu fühlen. "Früher habe ich da gekellnert, das hat mir auch geholfen, die Sprache zu lernen." Das Essen selbst bezeichnet sie als Fast Food auf dem Teller für den kleinen Geldbeutel: "Schon edel, aber nicht zu sehr." (Erkrather Straße 197)

Bioladen Basic Wenn Brown kocht, kommt das Gemüse entweder vom Wochenmarkt oder aus dem Bioladen an der Friedrichstraße. Im Basic kaufe sie nicht nur"wegen Bio" ein, sondern auch wegen der frisch gepressten Säfte. Die dürfen auch von Obst- oder Gemüsesorten stammen, die man mitunter eher im Salat suchen würde: Apfel, Ingwer und Sellerie. Fleisch kauft sie aber im Supermarkt. "Das ist mir da zu teuer." (Friedrichstraße 73) Oliver Burwig

Quelle: RP
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