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Altstadt
Prostituierte soll Luxus-Uhr versetzt haben

Altstadt. In Abwesenheit wurde eine Prostituierte (32) gestern vom Amtsgericht wegen Unterschlagung zu sechs Monaten Bewährungsstrafe verurteilt. Einem 53-jährigen Makler war sie nach einem Treff in einem einschlägigen Etablissement im Februar 2016 spätnachts noch in eine Wohnung in der Altstadt gefolgt, die einem Freund des Mannes gehört. Dort zusätzlich erbrachte Dienstleistungen stellte die Frau dann mit 1350 Euro in Rechnung. Da der Makler sein Geld aber schon im Etablissement aufgebraucht hatte, soll er ihr laut Anklage einen amerikanischen College-Ring, eine Luxus-Armbanduhr und eine schwere Goldkette als Pfand überlassen haben, um alles am nächsten Tag gegen Barzahlung wieder einzutauschen.

Doch obwohl er der 32-Jährigen am Folgetag sogar 3000 Euro für die Herausgabe der Pfänder geboten habe, bekam er keins davon zurück. Da die Frau wegen Betruges schon mehrfach vorbestraft war und zum Prozess gestern nicht erschienen ist, erging ein schriftlicher Strafbefehl gegen sie, den sie jetzt per Post erhält.

(wuk)
 
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