| 00.00 Uhr

Altstadt
Rebellische Geister von Heine bis Tilly

Altstadt. Ausstellung einer besonderen Foto-Edition von Barbara Schmitz im Rathaus läuft bis 12. Mai.

Klaudia Zepuntke eröffnete im Rathaus die Ausstellung der Foto-Edition von Barbara Schmitz Die Bürgermeisterin betonte, dass man den Werken die tiefe Verbundenheit zu Düsseldorf ebenso ansehe wie die Tatsache, dass Schmitz die Motive der Stadt mit Zitaten bedeutender Persönlichkeiten mit viel Herzblut und Liebe zum Detail entwickelt habe.

Auch Wolfgang Rolshoven, Baas der Düsseldorfer Jonges, würdigte das Engagement der Designerin für die Stadt. Die "Glanz-Bilder" würden die Geschichte und die Geschichten der Stadt erzählen, von damals bis heute. Er hob Friedrich Spee hervor, den "ältesten" Zitatgeber in der Serie, der sich im 17. Jahrhundert mutig als Kritiker der Hexenprozesse exponiert und wesentlich zu deren Abschaffung in Deutschland beigetragen hat. Auch Heinrich Heine sei ein sehr eigenständiger und rebellischer Geist gewesen. Seiner Zeit weit voraus, habe er seine Linie stets beibehaltend. Barbara Schmitz ehrt sein Werk in der Serie mit zwölf Bildern.

Von Düsseldorf sind seit jeher wichtige Impulse ausgegangen, betonte Rolshoven. In dieser Tradition stehe auch Jacques Tilly, der die Ausstellung mit eröffnete. Von ihm erbat Barbara Schmitz gleich zwei Zitate für die Serie. Die Bedeutung der Bilderserie, speziell für die Düsseldorfer Hotellerie hob dann der Geschäftsführer des Hotels am Hofgarten, Marcel Jügel, der Initiator der Serie, hervor. Die Bilder in Kombination mit den Zitaten führten immer wieder zu positiver Verblüffung bei den Gästen. Sie bieten die Möglichkeit, hervorragend ins Gespräch zu kommen. Am Dienstag, 9. Mai, gibt es um 17.30 eine Führung durch die Ausstellung. Anmeldung: schmitz-design@ddorf.net.

(arc)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Altstadt: Rebellische Geister von Heine bis Tilly


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.