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Angermund
Angermunder ziehen Fazit zu RRX-Unterlagen

Angermund. Heute endet die Öffentlichkeitsbeteiligung für den Planfeststellungsabschnitt des Rhein-Ruhr-Expresses zwischen Reisholz und Wehrhahn. Auch wenn die Angermunder nicht zu diesem Abschnitt gehören, hat sich die Bürgerinitiative Angermund in den vergangenen Wochen intensiv mit den Unterlagen beschäftigt. Schließlich sollen die Planungen im Stadtteil auch irgendwann in einem solchen Verfahren offengelegt werden. "Auf Betroffene und Einwender warteten Aktenberge voller Fachchinesisch, die normale Bürger mehr abschrecken als motivieren, sich zu beteiligen", findet Elke Wagner, Vorsitzende der Initiative. Viele Betroffene haben sich ihrer Meinung nach gar nicht erst getraut, eine Einwendung zu formulieren. Für Wagner hinterlässt die Öffentlichkeitsbeteiligung einen faden Beigeschmack. Rund 100 Angermunder haben eine Einwendung zum RRX-Ausbau in der Innenstadt an die Bezirksregierung geschickt, viele von ihnen hätten die Forderungen der vor wenigen Wochen gegründeten Bürgerinitiative BI RRX unterstützt, die vor allem um den Erhalt der Bäume entlang der Gustav-Poensgen-Straße kämpft.

Auch wenn es noch keinen Termin für die Offenlegung der Planfeststellungsunterlagen für Angermund gibt, wie eine Bahnsprecherin erklärt: Elke Wagner und ihre Mitstreiter fordern verständliche Unterlagen und einen unbefangenen, neutralen Gutachter.

(nika)
 
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