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Angermund
Bürgerinitiative kritisiert Lärmbefragung

Angermund. Die Öffentlichkeitsbeteiligung des Eisenbahnbundesamtes zur Lärmaktionsplanung ist beendet. Deutschlandweit konnten Betroffene die Lärmbelastung durch Schienenverkehr dokumentieren. Die Initiative Angermund nimmt das Fristende zum Anlass, ein Fazit zu ziehen. "Durch die ungeschickte Terminierung in der Haupturlaubszeit ist diese Öffentlichkeitsbeteiligung bei vielen Betroffenen untergegangen", sagt Elke Wagner, Vorsitzende der Initiative.

Sie bemängelt zudem das komplizierte Beteiligungsverfahren. "Lärm gehört nicht verwaltet, sondern endlich abgestellt", sagt Wolfgang Eggerath. "Auf der Webseite des Eisenbahnbundesamtes steht im ,Kleingedruckten' unter anderem der Hinweis, dass sich aus den Ergebnissen der Lärmkartierung und der Lärmaktionsplanung sich keine unmittelbaren Rechtsfolgen ableiten", sagt Wagner. Die Betroffenen blieben somit ratlos zurück.

(brab)
 
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