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Angermund
Hubertuskapelle: Sanierung wird jetzt fortgesetzt

Angermund. Die Bezirksvertretung 5 stellt 80.000 Euro für die Sanierung der Hubertuskapelle aus eigenen Mitteln zur Verfügung. Die Renovierung des kleinen weißen Gotteshauses bei Gut Großwinkelhausen gestaltet sich aufwendiger und damit auch teurer als zunächst angenommen wurde. Die starken Schäden vor allen Dingen im Gebälk des Daches führen dazu, dass die ursprünglich ermittelten Kosten in Höhe von 320.000 Euro sich auf rund 400.000 Euro erhöht haben.

"Leider hat die Stadt als Besitzerin lange nichts für den Erhalt der Kapelle unternommen. Jetzt wird das alles viel teurer", sagt Andreas Auler, Mitglied im Förderverein Hubertuskapelle. Der Förderverein will sich später um die Ausgestaltung der Kapelle, die im 17. Jahrhundert gebaut wurde, kümmern und diese für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Dafür wird Kontakt mit der Bruderschaft, der Kirchengemeinde und Schulen aufgenommen.

Keine Gelder wollen die Lokalpolitiker hingegen für die Reparatur des Brunnens "Fontäne mit Wasserspielen" im Nordpark bereitstellen, die anlässlich des NRW-Tages schon durchgeführt wurde. Da der Park eine Bedeutung über den Stadtbezirk hinaus habe, müssten die 12.500 Euro vom Kulturamt übernommen werden, waren sich die Politiker einig.

(brab)
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