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Angermund/Unterrath
Nikolausmarkt als Alternative zu Innenstadt

Angermund/Unterrath. Die Märkte in Angermund und Unterrath wurden trotz der Konkurrenz im Zentrum sehr gut besucht. Von Maximilian Krone

In einen der wohl gemütlichsten Weihnachtsmärkte verwandelten die Angermunder am Wochenende die historische Graf-Engelbert-Straße im Norden der Stadt. Auf gut 200 Metern hatten die Bürger 50 Buden aufgebaut. Dabei wurde besonders darauf geachtet, dass die Stände auch von Angermundern betrieben wurden, um so den nachbarschaftlichen Charme zu erhalten. Ein Konzept, das sich auszuzahlen schien, denn die Besucher kamen in Scharen. Bereits am frühen Nachmittag waren rund um die abgesperrte Straße alle Parkplätze belegt. "Mir gefällt besonders die Atmosphäre des Marktes. Das hat noch etwas Persönliches und man sieht, wie viel Mühe in den Ständen steckt", sagt Besucherin Doris Vollmer. Genauso sieht es Jörn Marten, der mit Frau und Kindern gekommen war. "Wir wollten eigentlich in die Innenstadt fahren, hörten dann aber von diesem Markt. Hier ist es zwar auch eng, aber man schiebt sich nicht so sehr durch die Straße und hat Zeit, sich die einzelnen Stände in Ruhe anzuschauen", sagt er. Während sich seine Frau eher die Handwerksbuden anschauen würde, läge der Fokus von Jörn Marten auf den Essens- und Getränkeständen. "Hier gibt es ja schon deutlich mehr als die üblichen Reibekuchen und Grillwürstchen", sagt er und zeigt auf den Stand mit Landbrot und die französische Crêperie. Sohn Luca hatte seinen Favoriten-Stand unterdessen schon längst gefunden. Der Bastelstand habe ihm besonders gut gefallen, erzählt der Fünfjährige. Ein weiteres Highlight für Kinder war der Auftritt des Nikolauses, der kleine Geschenke verteilte und Geschichten vorlas.

Liebevoll verzierte Buden, festlich beleuchtete Tannenbäume und der Duft von allerhand weihnachtlichen Leckereien lockte am Wochenende auch viele Unterrather auf ihren Weihnachtsmarkt. Auf dem Gelände des TuS Düsseldorf Nord fanden sich genau wie in Angermund viele Buden und Stände, an denen Holzschnitzereien und Dekoartikel angeboten wurden. Während sich der Vorplatz sukzessive füllte, waren die Plätze an der langen Tafel in der Halle des TuS Nord am Nachmittag schon rar.

Um sie herum waren allerhand Stände aufgebaut, an denen Spielzeug, Schmuck und selbstgemachter Konfitüre verkauft wurde. Auf einer Bühne wurde weihnachtliche Live-Musik gespielt. Ebenfalls im Inneren der Halle fand sich der bei Kindern vermutlich beliebteste Stand: die Kerzenwerkstatt. Wer Lust hatte, konnte dort seine eigene Kerze gestalten und anschließend mit nach Hause nehmen. Die Erlöse beider Märkte kamen zu einem großen teil den Vereinen und Einrichtungen in den Stadtteilen zugute.

Quelle: RP
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