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Otto-Ohl-Haus in Garath
41 Erkrankte mit Norovirus im Altenheim

Düsseldorf. Die Norovirus-Welle im Garather Altenheim Otto-Ohl-Haus klingt wieder ab. Nach Angaben des Gesundheitsamtes waren insgesamt 30 Bewohner und elf Mitarbeiter erkrankt, auf dem Höhepunkt waren zugleich 16 Bewohner und fünf Mitarbeiter betroffen. Gestern seien keine Fälle hinzugekommen.

Am Donnerstag waren die ersten Verdachtsfälle aufgetreten, die man umgehend dem Gesundheitsamt gemeldet habe, berichtete Vorstandsmitglied Beate Linz. Am Freitag sei dann die Bestätigung gekommen, dass es sich um den derzeit grassierenden Norovirus handelt. Eine Norovirus-Infektion ist eine akute Magen-Darm-Erkrankung, Symptome sind heftiges Erbrechen und starker Durchfall. Bis die Einrichtung den Virus ganz losgeworden ist, werden Angehörige gebeten, wenn möglich auf einen Besuch zu verzichten. Ein Zettel an der Eingangstür der Einrichtung weist darauf hin. Es gebe aber, so Linz, kein Besuchsverbot.

In der gesamten Landeshauptstadt waren im vergangenen Jahr 482 Norovirus-Fälle gemeldet worden, 2015 waren es 573. Davon kamen 264 beziehungsweise 318 Meldungen aus Altenheimen.

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