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Benrath
Benrath wird ab Freitag zum Bier-Dorado

Benrath. Auf Anordnung der Behörden gibt es eine Lkw-Sperre an der Einfahrt zur Fußgängerzone von der Benrather Schlossallee. Von Andrea Röhrig

Bierliebhaber werden die Wettervorhersage für die nächsten Tage schon im Blick haben. Die aktuelle Vorhersage von gestern Nachmittag bot für das kommende Wochenende, an dem in der Benrather Fußgängerzone schon zum 26. Mal die Bierbörse stattfindet, ein breites Potpourri: Freitag leichter Regen, Samstag bewölkt und 23 Grad, Sonntag Sonne mit Wolken 27 Grad. Doch echte Freunde des Gerstensaftes genießen ihr Lieblingsgetränk eh unabhängig von Gegebenheiten. Wichtiger sind die Gelegenheiten, von denen es von Freitag, 11 Uhr, bis einschließlich Sonntag, 20 Uhr, zur Genüge geben gibt. Zwischen Heubes- und Hauptstraße sowie auf dem Marktplatz gibt es rund 50 Ausschank- und Speisegeschäfte, einige richten für ihre Besucher gleich noch einen gemütlichen Biergarten ein. Um die 700 verschiedene Biere- darunter viele internationale - können verköstigt werden.

Heute Abend beginnt der Aufbau der ersten Verkaufsstände. Am Donnerstagabend werden diese Arbeiten fortgesetzt. "Um den Geschäftsbetrieb in der Fußgängerzone und die Anwohner an der Heubesstraße so wenig wie nur möglich zu stören, führen wir den Aufbau der Bierbörse möglichst immer erst an dem frühen Abend durch", heißt es in einem Rundschreiben von Bierbörsenveranstalter Werner Nolden an die Anwohner und Geschäftsleute.

In diesem informiert Nolden zudem von einer von den Behörden für die Bierbörse erstmals auferlegten Sicherheitsvorkehrung: Die Einfahrt der Fußgängerzone an der Benrather Schlossallee wird mit Hilfe einer so genannten mobilen Lkw-Sperrung gesichert. Das Befahren der Fußgängerzone ist am Freitag zwischen 17 und 23 Uhr, am Samstag zwischen 16 und 23 Uhr Uhr sowie am Sonntag von 14 bis 20 Uhr auch denen untersagt, die eine Einfahrtsberechtigung haben. Zudem ist die Zahl des Sicherheitspersonals durch den Veranstalter erhöht worden.

Um Lärmbelästigungen einzuschränken, sind auch in diesem Jahr keine Musikgenehmigungen nach 22 Uhr erteilt worden, berichtet Nolden in seinem Schreiben weiter: "Wir bemühen uns, dass ab spätestens 23.30 Uhr die Besucher das Veranstaltungsgelände verlassen haben, beziehungsweise dann verlassen." Auch um ausreichend Toilettenanlagen will sich der Veranstalter kümmern sowie darum, dass wie in der Vergangenheit wieder einige Vorgärten und Hauseingänge mit Gittern gegen Wildpinkler geschützt werden.

Quelle: RP
 
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