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Benrath
Besucherrekord bei Benrather Bierbörse

Besucherrekord bei Benrather Bierbörse 2016
Carina und Mona, aber auch viele andere Besucher probierten bei der Benrather Bierbörse Kirschbier vom Fass. FOTO: Georg Salzburg
Benrath. Es war trocken, die Temperaturen angenehm und die Besucher allem Anschein nach sehr durstig. Denn sie strömten am Wochenende zu tausenden zur 25. Benrather Bierbörse. Besonders am Samstagabend ging an vielen Stellen nichts mehr. "Am Samstag gehen wir von einem neuen Besucherrekord aus", sagt Veranstalter Werner Nolden. Zeitweise war die Hauptstraße so voll, dass der Übergang zur Heubesstraße gesichert werden musste, damit die Besucher nicht auf die Benrather Schloßallee strömten und es zu Unfällen kommt. "Da müssen wir im kommenden Jahr nachbessern und besser absperren", sagt Nolden. Von Maximilian Krone

Zu nennenswerten Zwischenfällen kam es am Wochenende aber weder aus Sicht der Polizei noch der Rettungskräfte. "Wir sind mit dem Wochenende sehr zufrieden", so Nolden. Sein Konzept, durch einen Ausbau der Werbemaßnahmen auf die Bierbörse aufmerksam zu machen, sei aufgegangen: "Wir haben Anzeigen geschaltet, haben Plakate aufgehangen und sogar in der Altstadt haben wir geworben." Alleine bei der entsprechenden Facebook-Veranstaltung hatten mehr als 10.000 Menschen auf interessiert geklickt oder ihre Teilnahme zugesagt. Das Ergebnis: Bereits am Freitag strömten die Besucher am Nachmittag in den Benrather Ortskern und damit viel früher als in den vergangenen Jahren. Auswählen konnten sie dort aus vielen hundert Biersorten an 50 Ständen, die sich vom Marktplatz bis zum S-Bahnhof zogen. Mit einem solchen Besucheransturm, wie am Samstag haben dabei aber wohl die wenigsten Wirte gerechnet. "Ich glaube, einige sind froh, dass wegen des Lärmschutzes irgendwann Schluss war, denn sie hatten nur noch ein Fass Bier vorrätig", sagt Werner Nolden.

Viele Besucher machten dabei von der Möglichkeit Gebrauch, auch Biersorten zu probieren, die man sonst eher nicht in der Kneipe oder im Handel findet. So versuchten sich Marius Schön und sein Kumpel Jan Riedel an einem Kirschbier: "Das ist aber unser einziges Experiment. Nicht, dass wir noch zu viel durcheinander trinken." Eigentlich wollten sie sich gemütlich auf eine der Bierbänke setzen, Plätze waren jedoch Mangelware.

Quelle: RP
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