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Benrath
Die Insel ist bereit für die Bepflanzung

Benrath. Am Donnerstag steht das Thema Schlossweiher im Rat auf der Tagesordnung. Die Stabilisierung der Insel ist abgeschlossen. Sie wurde durch die Maßnahme größer. Von Simona Meier

Niedrigwasser kennzeichnet das Bild, das sich Spaziergängern aktuell bietet, die den Benrather Schlosspark besuchen. Bei der 80.000 Euro teuren Baumaßnahmen für die Insel, wurde der Wasserspiegel im Schlossweiher kontrolliert auf 80 Zentimeter abgesenkt.

"Der Schlossweiher ist natürlich nicht so eben, dass es an allen Stellen gleichförmig ist", sagt Silke Wiebrock vom Gartenamt. Und so entsteht an manchen Stellen der Eindruck, dass das Wasser gerade sehr niedrig ist. Für die Fische ist das keine Bedrohung, sie wurden bereits in der vergangenen Woche an zwei Terminen abgefischt. Sie finden vorübergehend in den benachbarten Gewässern Quartier. Darunter waren diesmal sehr viele kleine Fische: "Wir haben ungefähr 10.000 kleine Rotaugen, Flussbarsche, Brassen und einen Karpfen verlagert", sagt Silke Wiebrock. Die Fische werden den Weg in Zukunft alleine aus den umliegenden Gewässern zurückfinden. Darüber hinaus gab es allerdings keine besondere Säuberungsaktion für den Schlossweiher.

Der große Kran, der auf Höhe des Museums für Gartenkunst Platz fand, wird demnächst abtransportiert. Mit ihm wurden in der aktuellen Baumaßnahme ein kleiner Bagger und Material auf die Insel transportiert. Er kommt später noch einmal zum Einsatz, wenn die Bepflanzung der Insel starten kann.

"Sie ist jetzt eigentlich zu Bepflanzung bereit", erklärt Silke Wiebrock. Doch noch steht die Entscheidung aus, wie diese tatsächlich aussehen soll. Am Donnerstag ist die Insel-Bepflanzung Thema in der Ratssitzung. Die CDU stellt den Antrag, dass die Insel am Schlossweiher keine zwei Bäume braucht. Bereits einmal musste dieser Antrag verschoben werden, da er aus Zeitgründen nicht mehr in der Ratssitzung behandelt wurde.

Die notwendigen Vorbereitungen für die Neubepflanzung sind getroffen. Von ungefähr 45 wurde die Insel auf 60 Quadratmeter vergrößert - und in diesem Zusammenhang stabilisiert. Dazu wurden große Steine, sogenannte Steinschrotten, aufgeschüttet. Darunter ist eine Ton-Dichtung angebracht, die dafür sorgen soll, dass der Inselsockel künftig nicht durchnässt. Der Inselboden bekam außerdem eine Kur verschrieben. Er ist mit Lavaschrott aufgelockert, so dass der Boden besser durchlüftet. Bald wird auch der Wasserspiegel wieder im Schlossweiher ansteigen. Dann bietet sich den Besuchern das gewohnte Bild. "Die spezielle Uferbepflanzung mit Wasserpflanzen steht noch aus", sagt Silke Wiebrock. Diese kann allerdings unabhängig von der Baumpflanzung auf der Insel stattfinden. Ob dort dann ein oder zwei Bäume stehen, muss noch entschieden werden. Die CDU-Fraktion macht sich in ihrem jetzt vorliegenden Antrag für eine Weide als Solitär stark.

Quelle: RP
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