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Benrath
IDR drückt bei Dürer-Kolleg auf die Tube

Benrath. Bauleiter der Stadttochter hat ein Büro in dem leerstehenden Eckhaus an der Paulsmühlenstraße bezogen. Von Andrea Röhrig

Wer regelmäßig die Telleringstraße passiert, sieht den Fortschritt auf der alten Industriebrache, auf der unter anderem das Albrecht-Dürer-Berufskolleg gebaut werden soll. Die Federführung für das millionenschwere Projekt hat die Stadttochter Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz (IDR). Und die hat sich selbst einen engen und ehrgeizigen Zeitplan für die Umsetzung vorgegeben: Bereits zum Sommer 2018 sollen die Berufsschüler mit ihren Lehrern nach Benrath umziehen können. Aktuell sind die 4200 Schüler in mehr als 30 Ausbildungsberufen auf drei Standorte in der Stadt verteilt.

In dem seit Jahren leerstehenden Wohnhaus an der Ecke Paulsmühlenstraße/Telleringstraße hat die IDR für ihren Bauleiter ein Büro eingerichtet, damit dieser bei der nun anstehenden Altlastsanierung im engen Kontakt mit den Firmen stehen kann. Auch das städtische Umweltamt ist bei diesem Schritt eng dabei. Allerdings ist das Büro nicht als Anlaufstelle für interessierte Bürger gedacht. Um deren Informationsbedarf zu befriedigen, hat die IDR vor Beginn der Arbeiten die Anwohner per Hauswurfzettel informiert. "Darauf stehen Nummern, die Anlieger bei Problemen anrufen können", sagte Denis Rauhut, Geschäftsführer der IDR, gestern auf Anfrage.

In dem Unternehmen wird derzeit darüber nachgedacht, wie man das Informationsbedürfnis derer befriedigen kann, die sich für das Projekt interessieren. Wegen der hohen Sicherheitsvorschriften für Baustellen wird es keine geführten Wanderungen in größeren Gruppen über das Areal geben. "Wir überlegen, ob wir etwas für kleinere Gruppen möglich machen können", sagte Rauhut. Denn in Benrath hatte sich ja sogar die Bürgerinitiative "Wir bauen auf den Süden" gegründet, die den Bau der Berufsschule auf dem Gelände, das Jahrzehnte brach lag, sehr begrüßt.

Die IDR übernimmt die Kosten bis zur Fertigstellung - es könnte sich auf eine Summe von um die 70 Millionen Euro belaufen. Die Fertigstellung ist für Ende 2017 geplant. Bis zu diesem Zeitpunkt muss sich die Stadt entscheiden, ob sie das Gebäude anschließend kaufen oder nur anmieten will.

Quelle: RP
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