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Benrath
Nachwuchs auf den Spuren von Carl Theodor im Schloss

Benrath. Beim Ferienprogramm der Stiftung Schloss und Park Benrath ging es für die Teilnehmer unter anderem durch geheime Gänge.

Zum Einstieg ließ Sonja Rast vor der Schlossführung schätzen, wie alt Schloss Benrath heute sei. Die Sechs- bis Zwöljährigen meinten "30 bis 40 Jahre" und waren erstaunt, als sie erfuhren, dass es 246 Jahre alt sei.

Durch einen Nebeneingang gelangten die Teilnehmer des Ferienprogramms in die Kellerräume, für die nur Mitarbeiter der Stiftung Schloss und Park Benrath einen Schlüssel besitzen. Dort begutachteten sie große Skulpturen wie Putten und Tiere. Mia (7) fand die Figuren "komisch". "Die Skulpturen hier im Keller sind alles originale Stücke", sagte antwortete Sonja Rast und erklärte, dass sie zu lange den Witterungen ausgesetzt waren, und daher teilweise Arme und Beine abgebrochen sind.

Rast führte die Gruppe durch zahlreiche Gänge in die Eingangshalle des Hauptgebäudes, das von Kurfürst Carl Theodor und seiner Frau Elisabeth Auguste als Sommerresidenz genutzt wurde. Die Kinder waren fasziniert von den Engelsfiguren an den Wänden und dem Stuck an der Decke.

Weiter ging es in die Schlafräume von Carl Theodor und Elisabeth Auguste. Auf Nachfrage eines Kindes, warum alle Räume so gleich eingerichtet sind, antwortete die Expertin damit, dass dies damals so üblich gewesen sei, um sein Vermögen zum Ausdruck zu bringen. Das sorgte erneut für großes Erstaunen.

Nach Abschluss der Führung war das Programm noch nicht zu Ende. Nach einer kurzen Pause gingen die Kinder auf Rätselsuche. Aufgabe war es, eine Geheimschrift des "Schüchternen Diener Ferdinands" zu finden und anschließend zu lösen. Auch das gehörte zum Fereimprogramm.

(mc)
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