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Benrath
Nur 400 Badegäste beteiligen sich an Befragung zum Neubau

Benrath. Gerademal 400 Bürger haben bei einer Befragung der Bädergesellschaft ihre Wünsche für den Neubau des Benrather Bades geäußert. Die Planung der Stadttochter sieht vor, dass ab dem dritten Quartal 2018 auf dem Areal des Freibades neu gebaut werden soll. Das Freibad soll erhalten bleiben. Bei der Umfrage für den Neubau des Unterrather Bades beteiligten sich im gleichen Zeitraum immerhin 547 Bad-Nutzer. Von Andrea Röhrig

Das Bäderkonzept sieht vor, am Standort Benrath ein Mehrgenerationen-Gesundheitsbad zu errichten. Diese Ausrichtung werde von den Befragten grundsätzlich akzeptiert, teilte gestern die städtische Bädergesellschaft mit. Denn aktuell bildeten das "Bahnen schwimmen" sowie das Thema Gesundheit die zwei Hauptgründe für den Besuch des Hallenbades Benrath. Daraus resultiert auch der Wunsch nach einem 25-Meter-Becken. Die Pläne, Teile des heutigen Geländes und der hinteren, nicht genutzten Freibadfläche zu veräußern, um Wohnungsbebauung sowie einen Fitness-Club zu realisieren, seien ebenfalls positiv aufgenommen worden, heißt es bei der Stadttochter. Allerdings müsse in diesem Zuge die Liegeflächen des Freibades weiterhin ausreichend erhalten bleiben. Eine Reduzierung dieser Fläche sehen die Befragten kritisch. Für Saunagänger - der Neubau soll keine Sauna bekommen - kann aus Sicht der Bädergesellschaft nach der Auswertung der Befragung der Kompromiss gefunden werden, wenn der Verzicht auf eine Sauna im Badbereich durch ein Saunaangebot eines privaten Betreibers im Komplex des Fitness-Clubs kompensiert wird. Eine eigene Sauna soll das Benrather Bad nach den Plänen, die vor über einem Jahr vorgestellt wurden, nämlich nicht bekommen, stattdessen ein Soleaußenbecken, einen Warmluftraum (als Ersatz für die Sauna) und ein Vitalbecken.

Über die Internetseite der Bädergesellschaft sowie auch über Fragebögen, die an der Bäderkassen auslagen, konnten Interessierte im Frühjahr vier Wochen lang an der Befragung teilnehmen. Ziel war aus Sicht der Stadttochter "Anforderungen, Zufriedenheit, Einstellungen und Akzeptanz der konzeptionellen Vorüberlegungen der Neubauprojekte transparent zu machen." Als Ergänzung zu diesen Befragungen wurden die Konzepte intensiv in Kleingruppen besprochen. In mehreren Gruppendiskussionen konnten sich Familien, Senioren, Schwimmer sowie Lehrer zu den ersten Ideen der Neubauprojekte äußern und austauschen.

Die Beteiligung der Bürger sei auch von den Teilnehmern durchweg positiv bewertet worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Bädergesellschaft: Es bestehe von Seiten der Bevölkerung ein großes Interesse daran, in die weitere Planung einbezogen zu werden.

Quelle: RP
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