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Benrath
OSD soll bei Überwachung des Schloss-Vorplatzes helfen

Benrath. Das Licht stimmte, die Stimmung auch. Auf solch einen perfekten Tag, um ein Panaroma-Foto von der Vorderansicht des Benrather Schlosses mit seinen beiden Nebenflügeln zu machen, hat der Monheimer Landschaftsfotograf Friedemann Fey lange gewartet. In fünf Einzelaufnahmen zerlegte er das Motiv. Doch als der letzte Klick anstand, stand ein Lieferwagen vor dem West-Flügel. "Der fuhr einfach nicht weg", erzählt Fey, dem für sein Panoramafoto die Zeit davonlief, da ja die Lichtverhältnisse sich ständig änderten. Er löste sein Problem hinterher technisch am PC. Von Andrea Röhrig

Dass der Vorplatz des Schlosses immer öfter als Parkplatz missbraucht wird, ist sowohl den Mitgliedern der Bezirksvertretung 9 als auch der Stiftung ein Dorn im Auge. Die Überlegungen, ein elektronisches Pollersystem zu installieren, mündeten dann doch nicht in die Umsetzung. Auch deshalb, weil das Schloss inzwischen stark als Hochzeitslocation genutzt wird. Und in diesem Zusammenhang ist es dem Brautpaar erlaubt, mit dem Auto direkt bis zur Freitreppe zu fahren. Nicht aber der gesamten Hochzeitsgesellschaft - wie es immer häufiger geschieht. Und bekäme das Brautpaar den Code für den installierten elektronischen Poller, kann niemand verhindern, dass gleich der gesamte Hochzeitstross mit aufs Gelände fährt.

Stattdessen setzt Nicolas Maas, Kaufmännischer Vorstand der Stiftung, jetzt doch lieber auf menschliche Kontrolle. Er sei derzeit in Gesprächen mit dem Ordnungsdienst der Stadt, um für dieses Problem eine Lösung zu finden. "Wir sind uns mit dem OSD einig, dass stärker kontrolliert werden muss", sagte Maas. Dies bedeute, dass dann auch tatsächlich Knollen verteilt würden, was sich sicherlich schnell in der Hochzeitsszene herumspräche.

Quelle: RP
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