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Benrath
Planer für Areal Hildener Straße präsentieren ihre Konzepte

Benrath. Am 1. September wurden die Aufgabe und das Wettbewerbsverfahren für das ehemalige Industrieareal "Südlich Hildener Straße" der Öffentlichkeit in der Aula des Schloß-Gymnasiums Benrath vorgestellt. Seither haben 15 Teams aus Stadtplanern und Landschaftsarchitekten sehr unterschiedliche Konzepte für die Zukunft des ehemaligen Kaltwalzwerks der Firma Outokumpu erarbeitet, das im Herbst 2016 stillgelegt wurde. Eine Jury hat inzwischen die Arbeiten bewertet und die besten Entwürfe zur Weiterbearbeitung empfohlen.

Bevor in der zweiten Bearbeitungsphase, die bis Januar 2018 läuft, diese Ideen weiterentwickelt und konkretisiert werden, stellen sich die Planer am morgigen Donnerstag, 19. Oktober, 18 Uhr, wiederum in der Aula des Schloß-Gymnasiums Benrath an der Hospitalstraße, einer öffentlichen Diskussion. In der Veranstaltung präsentieren sie ihre Konzepte und Ideen für die Umstrukturierung der rund 15 Hektar großen Industriefläche. Bei dieser Präsentation haben Bürger damit zum zweiten Mal Gelegenheit, ihre Wünsche und Anregungen den planenden Büros, dem Auslober und der Landeshauptstadt Düsseldorf mitzuteilen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Die Outokumpu-Nirosta GmbH hat als Eigentümerin - in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Düsseldorf - den städtebaulichen Wettbewerb ausgelobt. Stadtplanungsbüros aus ganz Deutschland machen sich dabei zusammen mit Landschaftsarchitekten Gedanken über die Bebauungsmöglichkeiten des früheren Werksgeländes. Als Nutzungen kommen zum Beispiel Wohnhäuser, gewerbliche Nutzungen oder auch soziale Infrastruktur wie eine Kindertagesstätte in Frage. Auch der Bau einer Grundschule ist für das Areal im Gespräch. Gleichzeitig sollen der Grünzug entlang der Itter und die Fuß- und Radwegeverbindungen zum Düsseldorfer und Hildener Stadtwald gestärkt werden. Ziel ist es außerdem, das neue Quartier an das Stadtteilzentrum Benrath anzubinden. Beim Wettbewerb zur Umstrukturierung der Industriefläche werden auch die angrenzenden Areale mitbetrachtet: Das Plangebiet ist insgesamt 21,8 Hektar groß. Es soll in Zukunft möglichst auch Erweiterungsflächen für die Gewerbetreibenden im Umfeld geben.

In einer dritten Bürgerveranstaltung am 18. Januar 2018 werden die Teilnehmer ihre Entwürfe dem Preisgericht und der Öffentlichkeit vorstellen. Danach tagt die Jury nochmals und entscheidet, welches Konzept das geeignetste ist und wer den ersten, zweiten oder dritten Preis erhält. Insgesamt stellt Outokumpu Preisgelder in Höhe von 95.000 Euro zur Verfügung. Nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens werden die Arbeiten und insbesondere der Siegerentwurf ausgestellt. Zu der Abschlussveranstaltungen im Januar lädt die Stadt vorher noch einmal gesondert ein. Auf Basis des Siegerentwurfs wird im Anschluss an den Wettbewerb für das neue Wohn- und Gewerbequartier ein Bebauungsplanverfahren durchgeführt.

Quelle: RP
 
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