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Benrath
VfL Benrath muss am Sonntag schon wieder ran

Benrath. Mit dem VfB Frohnhausen kommt am Sonntag der nächste Gegner im Kampf um den Klassenerhalt.

Eine von drei Relegationshürden haben die Landesligakicker vom VfL Benrath mit ihrem 2:1-Auswärtserfolg beim Bezirksliga-Zweiten SV Uedesheim äußerst glücklich übersprungen.

Zum Daumendrücken vor Ort war eine große Schar VfL-Prominenz angereist. Selbst Stoffels-Vorgänger Frank Moeser verfolgte das über weite Strecken zähe Ringen eines verkrampften Gästeteams, und er stellte nach dem Schlusspfiff sichtlich erleichtert fest: "Dieser Sieg ist ganz wichtig für den VfL Benrath."

Zweimal hatte Moeser als Trainer des Traditionsclubs bis zum Saisonende um den Klassenerhalt zittern müssen. Mit dabei an der Seitenlinie waren auch Sven van Beuningen und Hayato Yakumaru, die mit ihrem neuen Club 1. FC Mönchengladbach den Landesliga-Klassenerhalt bereits vier Spieltage vor Saisonende perfekt gemacht hatten und zwecks moralischer Unterstützung nach Uedesheim gereist waren, um beim knappen VfL-Erfolg mitzufiebern. Van Beuningen, der beim FC eine erfolgreiche Punktspielserie erlebte, wird dem FC wohl erhalten bleiben. Kicker-Weltenbummler Yakumau zieht es nach Australien.

Trotz aller Unterstützung: Noch ist nichts geschafft für die Schlossstädter. Am Sonntag muss im Stadion an der Karl-Hohmann-Straße der VfB Frohnhausen bezwungen werden, dem im ersten Relegationsspiel ein beachtlicher 5:0-Sieg in Giesenkirchen glückte. Anstoß ist um 15 Uhr. Die für Samstag geplante Qualifikationspartie zum Niederrheinpokal gegen TSV Eller 04 muss deshalb verschoben werden.

"Verbandsspiele gehen vor", erklärt VfL-Coach Frank Stoffels. Ein neuer Termin des Pokalduells hängt vom Ausgang der Relegation ab. Sollten die Benrather auch gegen Frohnhausen erfolgreich sein, steht am Mittwochabend die entscheidende Begegnung zum Ligaverbleib an. Der VfL hätte erneut Heimrecht. Personelle Änderungen gegenüber dem Zitterspiel in Uedesheim sind zu erwarten. Yusuf Kaya, der sich im letzten Punktspiel in Meerbusch eine Zerrung zuzog, dürfte weiter fehlen. Für die Abwehr wäre Routinier Patrick Breidohr eine Option.

Martin Eckert, der beim SV eine solide Partie ablieferte, und Hervé Diankanu, Kopfballtorschütze des Siegtreffers in Uedesheim, werden gesetzt sein. Diankanu, in Meerbusch gelbgesperrt, ist aus der VfL-Abwehrkette kaum wegzudenken.

Wieder zur Verfügung steht Linus Appiah, der zuletzt aufgrund von Klausurterminen für seine Fach-Abi-Prüfung fehlte. Auch Dean Hering und Marius Lippa werden wohl zum Kader gehören.

Die Zentrale besetzen auch am Sonntag Nils Dames und Fred Adomako. In der Offensive sollen es dann Mario Stoffels, Pascal Tonou, Mike Neuen oder Sascha Willms richten.

(hel)
 
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