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Benrath
VfL-Gegner ist heiß auf einen Heimsieg

Benrath. Die Benrather wollen beim Tabellenvorletzten an ihre gute Leistung von vergangener Woche anknüpfen. Von Helmut Senf

"Der Druck liegt beim Gegner", betont Trainer Frank Stoffels vom Landesligisten VfL Benrath vor der Auswärtspartie am morgigen Sonntag beim Tabellenvorletzten 1. FC Viersen. Anstoß an der Josef-Kaiser-Allee ist um 15 Uhr.

Erst einen Zähler haben die Hausherren bislang auf ihrem Konto verbuchen können. Das Torverhältnis von 2:10 spricht für eine löchrige Abwehr. Abzuwarten bleibt, ob diese Ausgangslage den Zehntplatzierten zu Überheblichkeit verleitet. "In Viersen ist etwas zu holen", glaubt deshalb der VfL-Coach. Allerdings müssen die Schlossstädter dafür erneut eine gute Leistung abrufen wie vergangene Woche in der zweiten Halbzeit im Heimspiel gegen Jüchen.

In der Abwehrreihe fehlt Patrick Breidohr aufgrund eines zweiwöchigen Urlaubs. Martin Eckert kann seine Position nach Abklingen seiner Leistenbeschwerden übernehmen. Darüber hinaus sind Änderungen in der Anfangsformation zu erwarten, weil sich, wie Trainer Stoffels kritisch anmerkt, bislang nicht alle Akteure an die taktischen Vorgaben gehalten haben.

"Daran werden wir im Training weiter arbeiten", verspricht er. Neu im Kader ist mit Pascal Tonou ein 20-jähriger Spieler für die Außenbahnen, der einst in Nievenheim Oberliga- und Landesligaerfahrung sammeln konnte. Beim Oberligisten SF Baumberg konnte sich Tonou nicht durchsetzen, deshalb war er zuletzt vereinslos. "Er macht aber einen guten Eindruck und ist sofort spielberechtigt", bestätigt Frank Stoffels. Möglicherweise erhält Tonou in Viersen eine erste Einsatzchance.

Zufrieden zeigt sich der Benrather Übungsleiter mit "Oldie" Fred Adomako und Youngster Yannick Krohn im Mittelfeld. "Beide spielen aggressiv gegen den Ball und setzen das Umschaltspiel immer besser um."

Fraglich ist allerdings der Einsatz von Marius Lippa, dessen Wadenprobleme noch nicht völlig abgeklungen sind. "Ich erwarte, dass Viersen klar auf einen Heimsieg aus ist", erklärt Stoffels. "Wir müssen vom Anpfiff an dagegen halten."

Quelle: RP
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