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Benrath
VfL hat sich schon 62 Gegentore gefangen

Benrath. Beim 1. FC Mönchengladbach sind morgen, 15 Uhr, die abstiegsbedrohten Landesligakicker vom VfL Benrath zu Gast. Nach der jüngsten 0:4-Heimschlappe gegen Süchteln ist die Tabellenlage bedenklich. Sechs Zähler trennen den Vorletzten von Relegationsrang 15. Ein Nichtabstiegsplatz erscheint gar in unerreichbarer Ferne. Ob dem Team von Trainer Frank Stoffels nach zuletzt enttäuschenden Leistungen ausgerechnet beim Tabellensiebten ein Befreiungsschlag glückt, ist unwahrscheinlich.

Wenig Hoffnung macht die Torbilanz. Erst 27 Tore stehen beim VfL zu Buche. Die Torjäger Dowan Kim (6 Saison-Treffer) und Sven van Beuningen (5) haben den Verein inzwischen verlassen. Noch bedenklicher steht es um die Defensive. Mit 62 Gegentreffern darf sich der VfL mit dem Attribut "Schießbude der Liga" schmücken. Ein Blick auf die Personallage zeigt, dass dem Kader nach den Abgängen - etwa von Fred Adomako nach Wersten - erfahrene Akteure fehlen.

VfL-Coach Stoffels muss mit Jungtalenten wie A-Junior Mohamed Fatni sowie Spielern ohne größere Landesligaerfahrung wie Keeper Florian Mahn und Claudio Bemba (zuvor Bezirksliga) oder Seungjae Choi und Ryosuke Inagaki (vormals Kreisliga C), versuchen, das beinahe Unmögliche noch möglich zu machen.

Doch alles Klagen nutzt nichts. Bis zum Saisonende sind noch 14 Spiele zu absolvieren. Wichtig wird es sein, nicht allein auf die Direkt-Duelle mit den Abstiegskonkurrenten FC Remscheid (18. März) und FC Viersen (22 April) zu blicken, sondern auch bei favorisierten Gegnern Punkte zu sammeln.

(hel)
 
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