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Benrath
VfL testet gegen Hilden 22 Spieler

Benrath: VfL testet gegen Hilden 22 Spieler
Der Neuzugang des VfL-Benrath, Witali Semenschuk (r.) schoss im Testspiel gegen Hilden 05/06 bereits sein erstes Tor. FOTO: Günter von Ameln
Benrath. Gegen Bezirksligist SP.VG. Hilden 05/06 experimentierte Trainer Frank Moeser. Der VfL siegt mit 3:2. Von Helmut Senf

Zur Testspiel-Premiere im neuen Jahr hatte der Landesligist VfL Benrath den Bezirksliga-13. SP.VG. Hilden 05/06 eingeladen. Das Benrather Trainerduo Frank Moeser und Sven Otto schickte gleich zwei Elfer-Teams ins Rennen. In der ersten Halbzeit gehörten die Zugänge Tim Stemmer und Witali Semenschuk zur Formation. Nach dem Seitenwechsel meldete sich Sascha Hermanns in der ersten Mannschaft zurück. "An Stammplätze denken wir noch nicht", erklärte Moeser hinsichtlich der Auswahl. "Jeder Spieler soll sich jetzt zeigen können."

Die Gäste aus Hilden spielten zu Beginn der freundschaftlichen Begegnung munter mit, unterlagen am Ende nur mit 2:3. VfL-Keeper Max Schnabel musste früh per Fußabwehr retten (6.). Die Benrather Erste-Halbzeit-Formation setzte häufig auf Aktionen über die Außenbahnen, wo auf der rechten Seite Jungtalent Mohamed Ait-Ali läuferisch zu gefallen wusste. Ein Freistoß von Soufian Yasir brachte die Führung (9.). Abwehrakteur Ralf Grutza, der zunächst mit Kapitän Dennis Kronenberg die Innenverteidigung bildete, war aufgerückt und konnte Semenschuk per Kopfballvorlage in Szene setzen, so dass dem Neuzugang prompt sein Treffer-Debüt gelang.

Die Hildener sorgten vor dem VfL-Gehäuse nur gelegentlich durch Kopfball-Abschlüsse für Gefahr. Beim überraschenden Ausgleich landete das Leder aus der Distanz per Bogenlampe im Benrather Netz. Torhüter Schnabel gab in dieser Situation nicht die allerbeste Figur ab.

Nach der Pause machte die zweite Kader-Hälfte deutlich zwingender Offensivdruck. Nach Eckstoß von Mario Stoffels köpfte Swan Oehme, der mit Martin Sosnik die Innenverteidigung bildete, knapp drüber (48.). Einen weiteren Stoffels-Eckstoß platzierte Jumerovski per Kopf voll ins Schwarze (50.). Wenig später fehlten Sven van Beuningen nur Zentimeter, um eine Hereingabe von Yannick Krohn erfolgreich zu verwerten (54.). Zu diesem Zeitpunkt bereits war die Partie für die Benrather unplanmäßig zu einem echten Härte-Test mutiert. Auf Anraten von Schiedsrichter Michael Menden nämlich hatte Moeser den akut rot-gefährdeten Mike Neuen vom Platz genommen und seine Schützlinge bis zum Schlusspfiff in Unterzahl einen möglichen Ernstfall proben lassen. Ein unnötiger Ballverlust ermöglichte den Hildenern den zwischenzeitlichen Ausgleich (75.). Die dezimierten Schlossstädter ließen sich jedoch nicht beeindrucken, bestimmten das Geschehen und belohnten sich mit dem sehenswerten Siegtreffer durch Krohn, der das Leder aus 25 Metern unhaltbar in den Torwinkel zirkelte (85.). "Ich bin unterm Strich zufrieden", resümierte Moeser. Die Unterzahl-Situation in der zweiten Halbzeit bezeichnete der VfL-Coach als "gute Trainingseinheit".

Quelle: RP
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