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Bilk
Afrikanische Kunst an der Universität

Bilk. Gezeigt werden Skulpturen von sechs Künstlern aus aus Zimbabwe. Von Johanna Küppers

Kaum sind die Semesterferien angebrochen, werden die Räume der Heinrich-Heine-Universität zweckentfremdet. Denn zurzeit zieren Skulpturen und Gemälde im afrikanischen Stil die Philosophische Fakultät der Hochschule. Grund dafür sind die Afrika-Tage, die nun wieder in Düsseldorf stattfinden. Am Samstag eröffnete Bürgermeisterin Klaudia Zepunkte die Ausstellung an der Uni. Gezeigt werden Skulpturen von sechs Künstlern der Shona-Art-Galerie. Die Galerie arbeitet mit Kunstschaffenden aus Zimbabwe zusammen, sie bereiten gemeinsam Ausstellungen vor und geben Workshops in Steinbildkunst. Die Gemälde stammen von der Künstlerin Olawunmi Banjo aus Nigeria.

Der Verein Enije for Africa will die Kunst und Kultur Afrikas nach Deutschland bringen. Der Veranstalter bietet brückenbildende Aktionen, bei denen Vorurteile und Berührungsängste abgebaut, und Neugierde sowie Toleranz geweckt werden sollen. Gerade deshalb ist es den Künstlern der Shona-Art-Galerie wichtig, vor Ort zu sein. "Wir möchten nicht nur, dass unsere Werke gesehen und ausgestellt werden. Uns ist es wichtig, dass wir unsere Idee dahinter erklären dürfen, deshalb sind wir hier", sagt Chenjerai Chiripanyanga.

Parallel zu der Ausstellung in der Uni gibt es eine weitere Galerie in der Volkshochschule, in der Nähe des Bahnhofes. Dort werden unter anderem die Werke von Marcel Assogba aus Benin gezeigt.

Zum zehnjährigen Bestehen starten die Afrika Tage in diesem Jahr zwei Wochen früher. Viele Veranstaltungen sind geplant, unter anderem eine wöchentliche Kinoveranstaltung zum Thema Afrika mit aktuellen Fragestellungen. Außerdem wird es zwei Mal ein wöchentliches Kids-Camp geben. Bei dem kostenfreien Angebot setzten sich die Kinder in Workshops mit Kunst, Theater und Poetry Slam auseinander. Zusätzlich ist für jeden Sonntag ein Gottesdienst mit Gospel-Band geplant.

Die Abschlussveranstaltung wird vom 7. bis 9. August im Freizeitpark an der Ulenbergstraße stattfinden. Inmitten eines afrikanischen Marktes werden Infostände, Workshops und ein Bühnenprogramm geboten, bei dem politische und gesellschaftliche Themen diskutiert werden.

Quelle: RP
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