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Bilk
Düsseldorf in Pop-Art-Bildern

Bilk. Bis zum 13. August präsentiert Henning O. seine Arbeiten in der Stadtteilbücherei Bilk Von Semiha Ünlü

Andy Warhol hat einmal gesagt, dass Pop-Art-Künstler Bilder gestalten würden, deren Motive man im Bruchteil einer Sekunde wiedererkennen könnte, so wie Comics, Cola-Flaschen oder eben auch die bekannte Suppendose. Dass sich der Düsseldorfer Künstler Henning Ociepka (O.) von dem Künstler bei der Wahl seiner Motive, aber auch der Kunstform inspirieren lassen hat, sieht man seinen Werken an, die er zurzeit in der Stadtteilbücherei Bilk ausstellt.

So zeigt er zum Beispiel die Gehry-Bauten oder den Rheinturm am Medienhafen und damit Gebäude, die die Düsseldorfer - und sicher auch einige Leute von auswärts - auf einen Blick erkennen. In seinen Bildern verwischt er die Grenzen zwischen Malerei und Fotografie, indem er zum Beispiel Fotos im Photopainting-Verfahren am Computer bearbeitet und im Giclée-Druck auf die Leinwand bringt und anschließend die Oberfläche so behandelt, dass der Eindruck von Malerei entsteht. "Mein Medium sind der PC und Drucker", sagt der Künstler, der 1968 in Hildesheim geboren wurde.

Der Düsseldorfer wendet aber auch andere Techniken an. Seit 2011 beschäftigt sich der examinierte Altenpfleger, der in einer Wohngruppe mit Behinderten arbeitet, zum Beispiel mit der Gestaltung von Décollagen auf Leinwänden und seit 2012 unter anderem auch mit der "Drip painting"-Technik (getropfte Malerei).

Der Pop-Art-Künstler, der im Atelierhaus "Walzwerkstraße" im Stadtteil Reisholz arbeitet, hat seine Bilder in den vergangenen Jahren in der Landeshauptstadt, aber auch in Städten wie Köln, Berlin, Würzburg und Hamburg gezeigt, teilweise in Gruppenausstellungen.

Die Ausstellung "Stadt(t)räume", eine Kooperation zwischen Künstler, Bezirksvertretung 3 und Stadtteilbücherei Bilk, ist noch bis Samstag, 13. August, in der Bücherei an der Friedrichstraße 127 zu sehen und zwar montags und donnerstags von 14 bis 19, mittwochs und freitags von 11 bis 13 und 14 bis 17 Uhr und samstags in der Zeit von 11 bis 13 Uhr. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.

Quelle: RP
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