| 00.00 Uhr

Bilk
Floragarten: Schilder und Pfosten gegen störende Pkw

Bilk. Weniger Parker und weniger Durchgangsverkehr: Die Verwaltung will mit dem Einrichten eines absoluten Halteverbots und dem Aufstellen mehrerer Pfosten an der Bachstraße dafür sorgen, dass der Übergang von der Straße zum Floragarten nicht mehr durch parkende Fahrzeuge blockiert wird. Zudem soll das Durchfahren der Bachstraße verhindert werden. Um aber Feuerwehr- und Awista-Fahrzeugen das Durchfahren zu ermöglichen, sind nach Angaben der Verwaltung Steckpfosten verwendet worden. Im Zufahrtsbereich zu dem Straßenabschnitt gibt es zudem nun ein Sackgassen-Schild.

Das geht aus einer Anfrage der SPD-Fraktion im Stadtbezirk 3 hervor, zu dem unter anderem Stadtteile wie Oberbilk, Friedrichstadt und eben Bilk gehören. Die Sozialdemokraten hatten bemängelt, dass es vor Ort einen hohen Handlungsbedarf gibt. "Die Poller-Absperrungen an der Bachstraße sind häufig stundenlang geöffnet und werden zur Durchfahrt oder zur Parkplatzsuche genutzt", hatten sie etwa in ihrer Anfrage an die Verwaltung kritisiert. Zudem wollten sie wissen, wie der Parkplatzsuchverkehr vor Ort und die häufigen Durchfahrten über die Bachstraße verhindert werden könnten und der Über- beziehungsweise Aufgang zum Floragarten schöner gestaltet werden könnte, zumal das ein Anliegen vieler Bürger gewesen sei.

Für das Problem, dass Eltern wegen eines defekten Aufzugs ihre Kinderwagen über 37 Stufen tragen müssten, um in den Park zu gelangen, sei nicht die Verwaltung, sondern der Eigentümer des Grundstücks zuständig. Bei der Schlussabnahme seien keine Mängel festgestellt worden, der TÜV-Bericht sei nach Angaben der Verwaltung ordnungsgemäß vorgelegt worden. Im Zuge des städtebaulichen Vertrages sei der Eigentümer aber von der Verwaltung bereits aufgefordert worden, den Aufzug "zeitnah in betriebsbereiten Zustand zu setzen".

(semi)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Bilk: Floragarten: Schilder und Pfosten gegen störende Pkw


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.