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Bilk
Florapark bekommt wieder eine Wasserfontäne

Bilk. Rückkehr des "gartenhistorischen Elements" im kommenden Frühjahr soll auch die Wasserqualität verbessern.

Vor 100 Jahren sah es im Floragarten an der Bilker Allee noch etwas anders aus. Neben einem großen Palmenhaus gab es auch eine Wasserfontäne in der 1876 gegründeten Anlage, an der sich die Parkbesucher erfreuen konnten. Im kommenden Frühjahr soll der Florapark eine neue Fontäne bekommen. Damit will das Gartenamt nicht nur ein gartenhistorisches Element wiederherstellen, sondern auch die Wasserqualität verbessern.

"Im Park leben viele Vögel, die dafür sorgen, dass das Wasser stark verdreckt", sagt Alexander Richter vom Gartenamt. Durch die Fontäne werde das Wasser besser durchmengt und mit mehr Sauerstoff angereichert. Wo die etwa fünf Meter hohe Fontäne platziert werden soll, weiß der Mitarbeiter vom Gartenamt auch bereits. "Wir wollen sie in etwa am historischen Standort im nordwestlichen Bereich installieren." Damit die Parkbesucher auf der Fußgänger-Brücke keine nassen Füße bekommen, müssen die genauen Abmessungen noch geprüft werden. Fest steht aber, dass die Fontäne möglichst von allen Seiten sichtbar sein soll.

Das Gartenamt rechnet damit, rund 60.000 Euro für die Bauarbeiten auszugeben. Start ist im März. Dann wird der Pumpenschacht ausgehoben und der Anschluss ans Versorgungsnetz der Stadtwerke hergestellt. "Wann Baubeginn ist, hängt vom Wetter ab", sagt Richter. Im April sollen die Besucher die neue Fontäne bereits bestaunen können. Laut Richter besteht auch die Möglichkeit, den Wasserstrahl im Dunkeln zu beleuchten. "Die nötigen Vorrichtungen dafür wären vor Ort vorhanden, wir bräuchten aber zusätzliche finanzielle Mittel."

(sdt)
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