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Bilk
Politiker sprechen über Wohnprojekt Karolinger Höfe

Bilk. Das Wohnbauprojekt Karolinger Höfe auf dem ehemaligen Areal von Auto und Data Becker schreitet nach einigen Verzögerungen voran. Am Dienstag werden sich die für Bilk zuständigen Bezirkspolitiker mit dem Bauantrag für den zweiten Bauabschnitt beschäftigen und darüber abstimmen. Dieser sieht den Bau von zwei Gebäuden mit 121 Wohnungen und einer Tiefgarage mit 135 Stellplätzen vor. Wegen der Überschreitung der Baugrenzen ist eine Befreiung nach planungsrechtlichen Vorgaben durch die zuständige Bezirksvertretung notwendig. Die Bauaufsicht hat keine Bedenken, da die Überschreitung im Verhältnis zum Gesamtbaukörper geringfügig sei.

Das rund 3,7 Hektar große ehemalige Gewerbeareal soll in ein familienfreundliches Wohnquartier mit gut 320 frei finanzierten Wohnungen und - auf freiwilliger Basis - 20 Sozialwohnungen verwandelt werden. Mindestens 30 Prozent der Wohnungen sollen vermietet, der Rest verkauft werden. Das Projekt besteht aus vier Gebäuden in Winkelform, die sich mit maximal sechs Geschossen ihrer Umgebung anpassen. Entlang der Straßen soll die Bebauung - im Gegensatz zum Innenhofbereich - geschlossen sein und damit einen ruhigen und geschützten Innenbereich mit Höfen und begrünten Plätzen ermöglichen. Vorgesehen sind auch Flächen für Gastronomie, Dienstleistungen und Einzelhandelsgeschäfte. Das Hamburger Projektentwicklungsunternehmen Quantum hatte vor mehr als einem Jahr das Projekt an die BPD Immobilienentwicklung GmbH veräußert. Ursprünglich sollten die ersten Mieter in diesem Jahr in die Wohnungen einziehen.

(semi)
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