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Bilk
Spieloase Bilk soll größer werden

Bilk: Spieloase Bilk soll größer werden
Gerti Kobarg vom Verein "Spielen und Leben in Bilk" freut sich darüber, dass die Anmietung der Halle im Gebäude hinter ihr konkreter wird. FOTO: Andreas Bretz
Bilk. Die Chancen für die Anmietung der angrenzenden Halle stehen besser als jemals zuvor. Von Semiha Ünlü

Die Vergrößerung der Spieloase Bilk scheint zum 30-jährigen Bestehen zum Greifen nah. Das Jugendamt, Kooperationspartner des Vereins, steht mit dem Investor des Neubaugebiets "Karolinger Höfe" in Verhandlungen über die Anmietung der 170 Quadratmeter großen Halle, die an die Spieloase grenzt. Auch die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie liegen bereits vor. "Wir sind in den Mietverhandlungen und der Architekturvorplanung zurzeit gut unterwegs", bestätigt Johannes Horn, Leiter des Düsseldorfer Jugendamts.

Gerti Kobarg und ihr Team vom Verein "Spielen und Leben in Bilk" beklagen bereits seit vielen Jahren, dass man "aus allen Nähten" platze, dass man mehr Platz und Raum brauche für die Kinder- und Familienarbeit im Stadtteil. Sie freuen sich deswegen sehr darüber, dass der Vertrag mit dem neuen Investor des angrenzenden Neubaugebiets "Karolinger Höfe" zur Anmietung der 170 Quadratmeter großen Halle im ersten Obergeschoss direkt neben dem Gebäude der "Spieloase Bilk" an der Brunnenstraße nun in greifbare Nähe zu rücken scheint.

Wie der Erweiterungsbau im Hinterhof an der Brunnenstraße nach dem Umbau aussehen und genutzt werden könnte, zeigen erste Entwürfe des Düsseldorfer Architekturbüros Kammerichs. Diese sehen unter anderem einen Durchbruch vom ersten Geschoss des Spielhauses zur angrenzenden Halle, eine geschwungene Außentreppe vom Spielhof zur geplanten weiträumigen Außenterrasse und auch einen barrierefreien Zugang ins Gebäude über einen Aufzug vor.

Der liegt Kobarg neben den vielfältigen Spiel-, Bildungs-, Kultur- und Sportangeboten für Schulkinder sowie Angeboten für Mütter am Herzen. "Wir haben zum Beispiel Anfragen von der Curanum-Seniorenresidenz, die schon seit Längerem mit uns kooperieren will, doch mit Rollatoren oder Rollstuhl kommt man unsere Treppe nicht hoch", sagt Gerti Kobarg, die seit sechs Jahren zum geschäftsführenden Vorstand des Vereins gehört.

Sie könnte sich vorstellen, die neue Halle als großen multifunktionalen Gemeinschaftsraum zu nutzen, den man je nach Bedarf abteilen kann. So hätten Kinder zum Beispiel den Wunsch nach einem Rückzugsraum geäußert, wo sie auch mal Musik hören könnten. "Dafür haben wir zurzeit schlichtweg keinen Platz", sagt Kobarg. In den neuen Räumlichkeiten würde man auch gerne wieder Kochevents durchführen - zum Beispiel solche, bei denen jeweils eine Person die kulinarischen Spezialitäten ihres Heimatlandes vorstellt. Zurzeit sind an der Brunnenstraße neben dem Spielhof ein Computer-/Medienarbeitsraum, eine Küche, ein Raum, in dem zum Beispiel Gesellschaftsspiele gespielt werden, und eine Kletterhalle beziehungsweise -wand untergebracht.

Nach Angaben von Jugendamtsleiter Johannes Horn liegen die Kosten für das Gesamtprojekt Spieloase bei gut 700.000 Euro. Über welche Fördertöpfe diese finanziell gestemmt werden könnten, soll nun im nächsten Schritt geklärt werden.

Quelle: RP
 
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