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Bilk
Viele Fragen zur neuen Flüchtlingsunterkunft in Bilk

Bilk. Die neue Flüchtlingsunterkunft, die "Auf'm Tetelberg" in Bilk gebaut werden soll, beschäftigt weiterhin die Politiker in der Bezirksvertretung 3. Nach zwei öffentlichen Informationsveranstaltungen mit der Flüchtlingsbeauftragten Miriam Koch gibt es nach Ansicht der CDU-Fraktion im Bezirk weiterhin viele ungeklärte Fragen beziehungsweise auch einige Unklarheiten. Sie fragt die Verwaltung deswegen nun nach Details zu der geplanten Unterkunft.

So wollen die Christdemokraten der Bezirksvertretung 3 unter anderem von der Düsseldorfer Verwaltung erfahren, wann genau denn vor Ort die Bauarbeiten starten sollen und wann mit der Eröffnung der Unterkunft gerechnet werden kann. Eine weitere Frage der Bezirkspolitiker an die Verwaltung: "Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um die von den Nachbarn geäußerten Befürchtungen (Lärmentwicklung, Verkehrsaufkommen) zu entkräften?"

Im März hatte die Stadt die überarbeiteten Pläne für Wohnmodule auf dem Areal "Tetelberg" zwischen Völklinger und Volmerswerther Straße vorgestellt, wo 360 statt ursprünglich 200 Flüchtlinge untergebracht werden sollen. Bei der öffentlichen Informationsveranstaltung hatten einige Anwohner Vorbehalte und Sorgen geäußert: So hatten einige Bilker gesagt, dass sie eine Lärmbelastung befürchten, andere, dass sich die ohnehin schon angespannte Verkehrssituation vor Ort durch die neue Unterkunft zuspitzen würde.

Die Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch hatte an dem Abend versprochen, dass es noch einen Termin mit Anwohnern geben würde, um über Details zu sprechen. Auch Nachbesserungen der Pläne seien nicht ausgeschlossen, hatte Koch gesagt.

(semi)
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