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Bilk
Zu Fuß zur Schule statt mit "Eltern-Taxi"

Bilk. Eine Aktion der Stadt soll dazu beitragen, dass mehr Kinder selbstständig zur Schule gehen. Von Philip Ziche

Gewöhnlich kommt ein Drittel der 334 Schüler der Bonifatius-Grundschule in der Fleher Straße mit dem "Eltern-Taxi". Gestern waren es nur zehn Prozent, denn da beging die Schule den "Walk-to-School-Day". 24 Düsseldorfer Grundschulen nahmen an dem Aktionstag teil, der fördern soll, dass die Schüler zu Fuß gehen. Als Ansporn gab es einen Wettbewerb: Die drei "autofreiesten" Grundschulen erhalten Preisgelder vom Amt für Verkehrsmanagement. Laut Antonia Schnelle aus der Abteilung für Verkehrserziehung ist das Preisgeld in Höhe von 1750 Euro für die Sieger dafür gedacht, die Mobilität der Schulen zu unterstützen.

Die Sieger dieses Jahr sind die Paulusschule, die Katholische Grundschule Fleher Straße und die Carl-Sonnenschein-Schule. In der Paulusschule kam gestern kein Kind mit dem Auto zur Schule, bei den anderen zwei Schulen waren es jeweils rund zwei Prozent.

Für den Schulweg wurden so genannte "Pedi-Busse" etabliert; die Schüler werden in kleinen Gruppen von einzelnen Eltern zur Schule begleitet. Die Methode soll weiterhin beibehalten werden.

Manuel Damm, stellvertretender Schulleiter der Bonifatius-Grundschule, ist zufrieden: Statt des üblichen Verkehrschaos' gab es an diesem Morgen viele freie Parkplätze. "Es ist auch für die Selbstständigkeit der Kinder wichtig, dass sie zu Fuß gehen", sagte Damm. Die neunjährige Elena findet die morgendliche Bewegung auch gut. Für Lena aus der vierten Klasse ist zudem wichtig, dass weniger "Eltern-Taxis" schonender für die Umwelt sind.

Quelle: RP
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