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Lierenfeld
Der DSV 04 gehört zu den Favoriten
Lierenfeld. Rüdiger Suhr ist kompetenter Nachfolger von Oliver Roeder auf der Trainerbank. Das Klub-Urgestein sagt: "Mit dem Kader müssen wir ganz oben mitspielen." Einen Vorgeschmack auf die starken Lierenfelder bekam in einem Testspiel Landesliga-Aufsteiger Turu II zu spüren. Von Christian Johan

Fragt man drei Wochen vor Saisonbeginn nach den Favoriten für den Aufstieg aus der Bezirksliga in die Landesliga wird neben dem 1. FC Monheim auch stets der DSV 04 aus Lierenfeld genannt. Das ist zum einen sicherlich Folge der Leistungen der Mannschaft vom Wilhelm-Heinrich-Weg in der vergangenen Spielzeit. Unter Trainer Oliver Roeder spielten die Schwarz-Roten eine richtig gute Saison, standen sogar viermal an der Tabellenspitze und kamen auf dem fünften Rang ins Ziel.

Aus Roeders Vorhaben, seine junge Mannschaft in der Spielzeit 2011/12 auf diesen Weg weiterzubringen, wurde dann – überraschend für viele – nichts. Roeder bekam ein Angebot, das Traineramt beim NRW-Ligisten VfB Speldorf zu übernehmen. Diese Chance, gleich drei Ligen höher als Übungsleiter zu arbeiten, konnte Roeder nicht ablehnen und wechselte nach Mülheim an den Blötter Weg.

Ein Glück für den Düsseldorfer Bezirksligisten, dass DSV-Urgestein Rüdiger Suhr als kompetenter Nachfolger für Roeder in die Bresche springen konnte. Der 43-jährige "Vollblut-Fußballer" trainierte im Vorjahr noch die zweite Mannschaft der Lierenfelder in der Kreisliga A und zeigte dort auch als Spieler, wie fit er noch ist. "Es war ein reibungsloser Übergang bei der Ersten von Oliver Roeder zu mir", erklärt er und betont, dass die Planungen für die neue Saison noch in Zusammenarbeit mit dem ehemalige Trainer über die Bühne gegangen sind. Dazu zählen auch die Verpflichtungen der Zugänge zum DSV. Und damit wäre dann auch der zweite Grund genannt, warum der Name der Lierenfelder in der Favoritenliste ganz oben steht. Denn mit Spielern wie Samet Akarsu (früher Turu, SV Straelen, SC West, Hassan Nounouh (Turu, Wersten 04), Samuel Sibilski (Union Solingen, Turu, Wersten 04), Daniel Giesler (Turu II) und Khaled Sufi (SC Flingern) bekommt der ohnehin nicht schwach besetzte Kader des DSV durchaus Landesliga-Qualität. Zwar musste man den berufsbedingten Abgang von Top-Torjäger Marc Hinzmann (letzte Saison 16 Tore) aus dem vorjährigen Aufgebot verkraften, aber weitere Aktive wie Simon Schaefers, Marcel Groß, Tim Klöpfer, Bekim Dzeladini und Ali El Aissati stehen auch für Qualität und Torgefährlichkeit.

Einen Vorgeschmack auf diesen starken DSV bekamen schon die Zuschauer des Testspiels gegen Landesliga-Aufsteiger Turu II. In der ersten Halbzeit war das Suhr-Team den Oberbilkern klar überlegen. Diese konnten sich bei ihrem guten Torwart Sebastian Semper bedanken, dass sie nur 0:2 zur Pause zurücklagen (Tore: Groß, 7., Sven van Beuningen, 30.). In der zweiten Halbzeit wurde Turu zunächst stärker und kam durch Mario Opdenberg zum Anschlusstreffer. Doch in der letzten Phase der Begegnung war der DSV wieder spielbestimmend und legte durch Akarsu (80.) und Groß (89.) noch zwei Tore nach.

Suhr sagt: "Mit dem Kader müssen wir ganz oben mitspielen." Schon am ersten Spieltag geht es zum Mit-Favoriten Monheim. Vorbereitungsspiele: DSV - Speldorf 1:4, DSV - Hillal 1:2, DSV - Linn 3:0, DSV - Bockum (6. August, 16.30 Uhr) DSC-Turnier (11. August).

Quelle: RP
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