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Derendorf
Private Hochschule soll einen Pausen-Pavillon bekommen

Derendorf. Wer die Toulouser Allee auf der Brücke in Richtung Jülicher Straße überquert, sieht rechts einen markanten Bau entstehen: futuristisch, mit heller Fassade, in die organisch und asymmetrisch große Fensterflächen geschnitten sind. Der Berliner Architekt Jürgen Mayer H. hat das dreigeschossige Schulungs- und Hörsaalzentrum entworfen, einziehen wird die private und gemeinnützige FOM-Hochschule für Wirtschaft mit rund 1400 Studierenden. Die FOM gehört zur Stiftung Bildungs-Centrum der Wirtschaft in Essen und zählt in Düsseldorf und weiteren 30 deutschen Städten mehr als 25.000 Studierende, die die Hochschule berufs-, schul- oder ausbildungsbegleitend besuchen. Am neuen Standort in Düsseldorf sollen die Studenten auf dem rund 8000 Quadratmeter großen Campus auch noch einen - ebenfalls von Mayer H. entworfenen - Pausen-Pavillon bekommen. Er ist eingeschossig auf einer Anhöhe vorgesehen, die auf dem parkähnlichen Gelände mit terrassierten Rasenflächen angelegt ist; das Flachdach wird begrünt. Gastronomie mit fester Küche ist nicht geplant, der Pavillon soll vielmehr den Studierenden und Besuchern als Aufenthaltsraum dienen. Von Denisa Richters

Weil wegen der Höhe eine Befreiung nach planungsrechtlichen Vorgaben notwendig ist, wurde die Bauvoranfrage für das Objekt der zuständigen Bezirksvertretung 1 zur Entscheidung vorgelegt. Die Bauaufsicht hatte keine Bedenken, weil sich der Pavillon in die Umgebung integriert und dieselbe gestalterische Handschrift wie das benachbarte Gebäude trägt. Die Politiker folgten dem und stimmten zu.

Vorgesehen ist auf dem Gelände auch eine zweistöckige Tiefgarage mit 360 Stellplätzen. Der Umzug der FOM in das neue Hochschulzentrum soll zum kommenden Wintersemester abgeschlossen sein.

Quelle: RP
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