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Düsseltal
Bezirksvertreter wollen Haltestelle der Linie 725 verlegen

Düsseltal. Die Bezirksvertretung 2 hat sich auf ihrer Sitzung für eine Verlegung der Endhaltestelle der Buslinie 725 ausgesprochen. Ein entsprechender Antrag der CDU ist einstimmig angenommen worden. Von Torsten Thissen

Auch ein Antrag der SPD, der prüfen lassen wollte, ob die Haltestelle von der Humboldtstraße in den Bereich Rethelstraße nähe Sennhütte möglich ist, wurde angenommen. Ebenso angenommen wurde ein Antrag der Grünen, der den Einsatz von Elektrobussen auf der Linie fordert. Die Anwohner in der Humboldtstraße hatten sich über die Lärmbelastung und den Gestank, den die Busse auf ihrer Straße verursachen, beschwert. Bisher war die Auskunft der Verwaltung immer gewesen, es gebe keine Alternative zur Humboldtstraße als Endhaltestelle. Eine Sicht, die von den Bezirksvertretern nicht geteilt wird.

Stattdessen weist gerade der angenommene Antrag der CDU mehrere Möglichkeiten einer Verlegung auf. Ob die möglich und warum sie nicht möglich sind, wird die Verwaltung nun den Stadtteilpolitikern darlegen müssen. Thema in der BV2 war auch die Straßenbahnlinie 708, die durch die Humboldtstraße fährt. Hier sprachen sich die Politiker für eine Änderung der aktuellen Fahrzeiten aus. Die 708 soll auch am Wochenende und nach 22 Uhr fahren, so die Forderung. Zudem bat die BV doch einmal die Methodik darzulegen, mit der evaluiert werden soll, ob die 708 im Verkehrskonzept der Rheinbahn noch eine Zukunft hat.

Die Linie fährt in diesem Jahr nur noch "auf Probe", eigentlich war vorgesehen, sie mit der Inbetriebnahme der Wehrhahnlinie einzustellen, doch die Ampel-Koalition hatte das nach Protesten von Anwohnern und Nutzern vorerst verhindert. In der vergangenen Woche waren Vorwürfe laut geworden, die Rheinbahn wolle mit den Änderungen im Fahrplan die Linie unattraktiver für ihre Nutzer machen.

Das Verkehrsunternehmen bestreitet dies und verweist auf fehlende Kapazitäten, weshalb man sich zur Umstellung des Fahrplanes entschlossen habe. Auch klang die Befürchtung an, die Rheinbahn könne so die Evaluierung manipulieren. Potenzielle Nutzer und Fahrgäste sollen in den kommenden Wochen von einer unabhängigen Stelle zum Thema 708 befragt werden.

Quelle: RP
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