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Düsseltal
Heinrichstraße: Bäume werden mit schwerem Gerät verpflanzt

Düsseltal. Mit schwerem Gerät wurden an der Heinrichstraße jetzt Linden versetzt. Eine Großbaumverpflanzungsmaschine war dort bis gestern im Einsatz, um 38 Linden an andere Orte zu hieven. Die Arbeiten sollten ursprünglich in der vergangenen Woche stattfinden, mussten aber aufgrund eines Schadens an der Maschine um einige Tage verschoben werden. Die Bäume standen überwiegend an der Böschung direkt an der Düssel. Mithilfe der Maschine konnten die Linden innerhalb der Heinrichstraße an neue Standorte gesetzt werden. Auf diese Weise wurden einige Lücken, die der Pfingststurm Ela im Vorjahr in der Allee gerissen hatte, geschlossen. Ziele der Aktion war es, eine einheitliche Lindenallee aufzubauen und die Verkehrssicherheit an der stark befahrenen Straße herzustellen.

Im Zuge der Umpflanzung wurde der Abstand zwischen den einzelnen Alleebäumen verdoppelt, damit sich die Linden gut entwickeln können. Das ist wichtig, denn die bisherigen Pflanzabstände waren zu gering. Dadurch waren die Bäume zu hoch gewachsen und hatten in der Folge dem Pfingststurm eine große Angriffsfläche geboten.

Aktuell finden sich auf der Heinrichstraße zwei Haupt-Baumarten: Die Silberlinden, die vom Arag-Platz bis zur Sybelstraße stehen, und die Hybridpappeln, die von der Sybelstraße bis zur Graf-Recke-Straße wachsen. Baumgutachter Lothar Wessolly hatte die Bäume auf der Heinrichstraße, die durch den Pfingststurm Ela im vergangenen Jahr stark getroffen worden sind, im Anschluss begutachtet. In einem ersten Schritt mussten 30 nicht mehr verkehrssichere Hybridpappeln gefällt werden. Weitere 36 Pappeln konnten durch einen starken Kronenrückschnitt zunächst erhalten werden.

Auch die Linden an der Heinrichstraße wurden begutachtet. 28 Linden waren durch den Sturm so stark beschädigt, dass sie nicht erhalten werden konnten. Aus Verkehrssicherheitsgründen forderte das Gutachten für die dort verbliebenen Linden einen individuellen Kronenrückschnitt, der inzwischen vorgenommen wurde. In den nächsten zwei Jahren werden insgesamt weitere 40 Linden als Ersatz für noch zu fällende 36 Hybridpappeln gepflanzt. Damit wäre der Umbau der Heinrichstraße zu einer reinen Lindenallee abgeschlossen.

(arc)
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