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Düsseltal
Humboldtstraße: Anwohner lehnen Bushaltestelle ab

Düsseltal. Anwohner der Humboldtstraße in Düsseltal wehren sich gegen die Endhaltestelle der neuen Linie 725 vor ihrer Haustür. Sie befürchten Lärmbelästigung und Luftverschmutzung in ihrer Straße, in der vor allem viele Senioren wohnten. An der Humboldtstraße 105 würden zudem in einem Gebäude der Graf-Recke-Stiftung nur Menschen mit einer Behinderung wohnen, die ein besonders ruhiges Umfeld benötigten. Ohnehin seien die Anwohner durch den Straßenbahnverkehr der Linien 706 und 708 bereits stark belastet. Darüber hinaus seien weder Bewohner noch Eigentümer der Häuser vorab informiert worden. Nicht zuletzt sei die Parkplatzsituation in der Humboldtstraße angespannt, durch den Bau der Bushaltestelle würden weitere 25 Parkplätze entfallen, schon bei der Erneuerung der Haltestelle Schillerstraße seien 35 Stellplätze weggefallen.

Die Anwohner, die der Bezirksverwaltungsstelle 2 eine Unterschriftensammlung übergeben haben, fordern jetzt Einsicht in die Prüfberichte: "Wir können uns nicht vorstellen, dass diese Baumaßnahme überhaupt rechtlich geprüft worden ist und vom Bauaufsichtsamt genehmigt wurde. Wir fühlen uns schlichtweg übergangen, weil wir zu keinem Zeitpunkt in den Entscheidungsprozess einbezogen wurden."

(arc)
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