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Düsseltal
Investor darf Wohnungen bauen

Düsseltal. Auf dem Gelände des ehemaligen Landesbundesamtes an der Mettmanner Straße sollen nun doch 36 Wohnungen entstehen. Die Bezirksvertretung 2 war mit den Nachbesserungen des Bauherrn zufrieden.

Auf ihrer letzten Sitzung im März hatte sie den Antrag noch abgelehnt, mit der Begründung, die festgesetzte Grundflächenzahl (GRZ) werde überschritten. Letztlich aber war dies nur eine Formalität. Zuviel Fläche werde hier versiegelt, meinten die Stadtteilpolitiker. Und einigen gefiel die Verdichtung in den Höfen schlicht nicht.

Jetzt hat der Bauherr nachgebessert. Zwar überschreitet er immer noch die GRZ, aber die Tiefgarage wird nun mit 95 Zentimeter Boden abgedeckt, vorher waren 65 Zentimeter geplant gewesen. Außerdem verzichtete er auf ein Staffelgeschoss bei den Bauten im Innenhof. Der Kompromiss war bei einem Treffen der Verwaltung, des Bauherrn und der BV vorher ausgehandelt worden.

Die Wohnungen sollen preisgedämpft sein und nicht mehr als zehn Euro pro Quadratmeter Miete kosten. Harald Schwenk von den Grünen wertete den Kompromiss als Erfolg, nicht zuletzt, weil er deutlich mache, dass man nicht nur über Nachverdichtung, sondern auch über Freiflächen reden müsse. Trotz eines Mangels an Wohnungen.

(tt)
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