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Düsseltal
Kein Wochenmarkt auf der Max-Planck-Straße

Düsseltal. Wenn es in einem Stadtteil ein wenig an Vitalität fehlt, kommt schnell der Ruf nach einem Wochenmarkt. Auch für Düsseltal wollten die Politiker der Bezirksvertretung 2 geprüft wissen, ob ein solcher im Bereich der Max-Planck-Straße möglich sei.

Möglich schon, nur sei der Standort allerdings eher ungeeignet, lautet verkürzt die Antwort der Verwaltung, die sowohl den Parkplatz vor dem Max-Planck-Institut als auch die Max-Planck-Straße selbst auf ihre Eignung untersucht hat. Bei dem Parkplatz vor dem Max-Planck-Institut handele es sich zwar um eine städtische Fläche, so dass eine Nutzung als Wochenmarkt grundsätzlich möglich wäre. Die Überprüfung vor Ort habe allerdings ergeben, dass der Parkplatz sogar in der Ferienzeit komplett zugeparkt sei. Zwangläufig würden sich parkende Anwohner und ein Wochenmarkt am Markttag ins Gehege kommen. Gleichzeitig werde der Auf- und Abbau der Verkaufsstände erschwert bis unmöglich, gibt das zuständige Amt für Verbraucherschutz zu bedenken.

Bei der Max-Planck-Straße handelt es sich um eine Sackgasse. Das Aufstellen eines Wochenmarktes wäre aus Sicht des Fachverwaltung verkehrlich nicht wünschenswert. Insbesondere mit Blick auf den Park-Such-Verkehr und die Notwendigkeit der Sicherstellung von Zu- und Abfahrt dürfte es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Zudem erscheine der Standort auch aufgrund des "fehlenden belebten Umfelds" grundsätzlich ungeeignet. Und: Seitens der Fachverwaltung sei zunehmend festzustellen, dass die Wochenmarkthändler Schwierigkeiten bei der Akquise neuer Mitarbeiter hätten. Aus diesem Grunde würden viele Wochenmarkthändler sich davor scheuen, Standplätze auf neu eingerichteten Wochenmärkten zu beschicken, wenn nicht bereits ein belebtes Umfeld vorhanden sei. "Ein angrenzendes Wohngebiet ohne belebtes Zentrum ist erfahrungsgemäß nicht ausreichend. Für den in Rede stehenden Standort wäre es daher fraglich, ob ausreichend Wochenmarkthändler akquiriert werden könnten", heißt es in der Stellungnahme. Nicht zuletzt würde die Bereitsstellung von Stromanschlüssen eine fünfstellige Summe kosten.

(arc)
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